Archiv der Kategorie 'wunder des kapitalismus'

Wetter is immer.

Diese Woche erscheint übrigens die zweite Ausgabe von Das Wetter – Magazin für Text und Musik.

In der neuen Ausgabe gibt es ein Gespräch zwischen Staiger und mir zu Musik, Politik und mehr.
Bestellen kann man das Magazin bei Krasser Stoff: HIER KLICKEN!

Auf geht’s, Vorbestellungs-Time!

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass ihr „Die Natur ist dein Feind“ ab jetzt vorbestellen könnt.

Nur bei Audiolith direkt gibt es die Möglichkeit ein schönes Paket mit Shirt, Beutel, LP oder CD und Plakat zu bestellen.
Wer Interesse an diesem Paket hat, folge bitte diesem Link: HIER KLICKEN!

Wer einfach nur CD oder LP bestellen will, folge diesem Link: HIER KLICKEN!

Bei iTunes gibt es den Titel-Song des Albums schon vorab: HIER KLICKEN!

Und bei Amazon kann man natürlich auch vorbestellen: KLICK FÜR CD oder KLICK FÜR LP

Gott nervt!

Neue Musik


Am heutigen Freitag erscheinen ein paar echte musikalische Schmankerl:

1.
Liebling Rampue veröffentlicht heute auf unser aller Lieblingslabel Audiolith wundervolle Tracks für die Tanzfläche:

2.
Endlich gibt es ein neues Release auf Plemos wunderbaren Label UAE, nämlich Raketenkind:

Ich hatte mittlerweile die Freude, das Album in voller Länge zuhören und bin begeistert, aber dazu Anfang nächster Woche mehr.

Ich möchte euch ans Herz legen: Unterstützt die Musikannten und kauft den Sound bei den üblich verdächtigen Download-Portalen.
Die Raketenkind-CD gibt es auch in limitierter Auflage im UAE-Shop: hier entlang bitte!
THANX!

Nachtrag:
Ebenfalls heute erscheint bei UAE die neue Testsieger-Scheibe.
Einen ersten Song davon gint es schon kostenlos:

Das Artwork ist weltklasse:

Bald schon!

Neuigkeiten am Freitag


Heute ist ein guter Tag, denn…
1. …fühl ich mich nach 4 Tagen krankheitsbedingter Bettlegrigkeit erstmals wieder Fit genug um das erwähnte Bett zu verlassen.

2. …erscheint heute das neueste Werk meiner geliebten Kollegen SAALSCHUTZ, mit Namen Nichtsnutz + Live-CD!
Hier die erste Single-Auskopplung:

3. …erscheint heute das neue Album von HERRENMAGAZIN, Das Ergebnis wäre Stille.

Beide Platten sind ganz ausgezeichnet und ich möchte euch deshalb ans Herz legen, die Künstler zu unterstützen und die Dinger zu kaufen.

Ansonsten hab ich gerade wieder meine Liebe zum guten alten Garagenrock entdeckt und mich mächtig gefreut, dass es eine meiner liebsten Scheiben des Genres jetzt in voller Länge auf Youtube zu hören gibt:

Diese Liebe wird auch auf dem nächsten Egotronic-Album zum Tragen kommen, da es sich jetzt schon abzeichnet, dass Rockmusik für mich gerade die reizvollere Inspirationsquelle ist, nur dass mir dabei oft die elektronische Komponente fehlt.

Zum Schluss bleibt mir zu sagen, dass ich morgen im leipziger Jet aus Raven wegen Deutschland vorlesen werde und mich über zahlreichen Besuch freuen würde.

Cheers!

Nordkoreanischer Film erklärt das Leben in den USA:

Tubbe

Sie sind noch ziemlich neu bei Audiolith, aber ich freu mich schon auf ihr erstes Album:

Es wird am 01.03.2013 erscheinen.
Vorab kommt am morgigen Freitag den 01.02. aber schon eine erste Single-Auskopplung. Wie die klingen wir, erfahrt ihr HIER.

Für alle die, die noch nie etwas von den Ex-Münchnern und jetzt Berlinern gehört oder gesehen haben, gibt es hier nun noch ein wundervolles Musikvideo der geschätzten Kollegen:

Weitere Infos findet ihr hier:
Tubbe home
Facebook
soundcloud
Audiolith

Kullas neues Buch

Genosse Kulla hat ein neues Buch geschrieben!

Alle Infos dazu findet ihr hier:
KLICK,STAUN,KAUF

Botanisches Wunder

Ich war eigentlich nie ein großer Fan von Zimmerpflanzen. Gut, sie stören mich nicht und ich finde sie oft sogar -wie zum Beispiel in der Wohnung meiner Liebsten- sehr ansehnlich, hatte selbst aber nie das Bedürfnis, mir welche zuzulegen.
Zu meinem letzten Geburtstag schenkte mir nun aber mein guter Genosse und Freund Ivo Bozic ein wirkliches Wunder des Kapitalismus, nämlich eine Blume aus der Dose.
Nachdem diese ausgeklügelte botanische Meisterleistung der kapitalistischen Produktionsform etliche Monate verschlossen auf der Fensterbank stehend ihr Dasein fristen musste, beschloß ich Ende September letzten Jahres endlich Nägel mit Köpfen zu machen und sie ihrer angedachten Bestimmung zuzuführen. Ich hielt mich bis ins kleinste Detail an die beigefügten Anweisungen, was zugegebener Maßen nicht sonderlich schwer war, da sie lediglich aus 3 Arbeitsschritten bestand:
1. Deckel abreißen
2. wässern
3. Verschluss auf der Unterseite öffnen
Danach Positionierte ich die Dose so auf meiner Fensterbank, dass sie fast den ganzen Tag feinster berliner Sonnenbestrahlung ausgesetzt war und wartete.
Nach ein paar Tagen begann der erste Samen zu sprießen und es dauerte nicht lange, bis die ersten zarten Triebe und Blätter das Licht der Welt erblickten. Soweit so gut. Ich war zufrieden und guter Dinge, dass auch mein Zimmer bald zu einem Hort des Blühens werden sollte, was -so vermutete ich- eine Optimierung des Wohlbefindens in den eigenen vier Wänden mit sich bringen würde. Aber weit gefehlt!
Zu meiner Besorgnis musste ich feststellen, dass die Pflanze trotz regelmäßiger Wassergabe jedes weitere Wachstum verweigerte. So sehr ich mich auch abmühte und ihr gut zusprach, blieb es bei drei dürren Trieben. Selbst als ich von einer zehntägigen Reise (Lesetour mit Linus Volkmann), während der mein Mitbewohner die weitere Pflege übernahm, zurückkehrte, war keine Veränderung ihres Zustands festzustellen. Sie hatte sich, so schien es mir, in dieser Phase des nicht stattfindenden Wachstums fest eingerichtet.
So verstrichen weitere Wochen, in denen ich langsam aber sicher die Lust am Gärtnerdasein verlor, was zur Folge hatte, dass ich während meiner vierzehntägigen Weihnachtsreise niemandem mehr auftrug Wasser nachzuschütten.
Als ich nach Silvester in meiner Wohnung ankam, machte ich eine erstaunliche Entdeckung. War ich beim betreten meines Zimmers noch sicher, die Pflanze wäre in der Zwischezeit durch Wassermangel eingegangen, belehrte sie mich auch dieses Mal eines Besseren. Nichts, aber auch gar nichts hatte sich an ihrem Zustand verändert und das, obwohl ihr Nährboden mit Fug und Recht als furztrocken bezeichnet werden konnte. Ein biologisches Wunder!
Mittlerweile sind 2 weitere gießfreie Wochen vergangen und noch immer „erstrahlt“ sie im selben „Glanz“, wie zu Beginn dieses botanischen Abenteuers:

Ein Trauerspiel!
Ich habe trotzdem beschlossen, die Pflanze weiterhin stehen zu lassen, symbolisiert sie doch auf’s eindringlichste das bürgerlich kapitalistische Glücksversprechen, welches niemals wirklich eingelöst werden kann.

P.S.:
Sollte nach kommendem Wochenende, an dem ich in Münster und Oberhausen auflege, noch immer keine Veränderung eingetreten sein, überlege ich, sie mit Bier zu gießen. Wer weiß, vielleicht hilft das ja…