Archiv der Kategorie 'wunder des kapitalismus'

„Keine Argumente!“ jetzt auch auf Tape

Die neue Platte gibt es jetzt auch auf MC!

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40K Likes gegen Deutschland jetzt auch auf Youtube!

Der Hit des Jahres endlich auch auf Youtube:

Meinungen:

Trap ist gerade cool geworden.

Lukas Dystopia

Sicker Beat gegen Doofland! Torsun Boss wie immer

Die Fritte

Danke für alles, deine Musik ist die Klassik der intellektuellen Sportwagen, deine Texte sind die Goethes in einem Feld voller Schramms, deine Exzesse sind unsere Legenden! In diesem Sinne: Scheiß Deutschland! ^^

Peter Peters

Link zur kostenlosen Single: CLICK!

Thanx für 40K Likes auf Facebook!

Als Dankeschön für die 40K Likes auf Facebook, gibt es den Song aus dem Video hier zum kostenlosen Download.


Download: CLICK!
Beat von Torsun & Vredeber Albrecht
Download Cover: CLICK!

Neues Buch jetzt erhältlich

Neu im Ventil Verlag:

Hier bestellen: LINK

Lesereise zum Buch:
13.12.2016 Berlin – Monarch
01.02.2017 Flensburg – Volksbad
02.02.2017 Hamburg – Hanseplatte
03.02.2017 Rostock – Peter-Weiss-Haus
04.02.2017 Leipzig – Institut für Zukunft
06.02.2017 Dresden – Altes Wettbüro
07.02.2017 Mainz – Hafeneck
08.02.2017 Köln – Wohngemeinschaft
09.02.2017 Oberhausen – Druckluft
10.02.2017 Nürnberg – Club Stereo

Raven wegen Deutschland – Ein Hörbuch

Nicht nur Lesefaule fragten mich nach der Lesereise zu Raven wegen Deutschland von Kulla und mir, ob ich nicht Lust hätte, das Buch, das im Herbst 2011 beim Ventil Verlag erschien, als konsumentenfreundliches Hörbuch zu veröffentlichen. Lust hatte ich schon, nur mangelte es an Zeit.
Als ich dann allerdings im Sommer 2014 Vredeber Albrecht -seines Zeichens Ex-Pianist von Blumfeld und Tonstudiobesitzer- kennenlernte, beschlossen wir, das Projekt endlich in die Tat umzusetzen.

Ich mietete mich in sein Studio ein, las und Vredeber brachte das ganze in ein hörbares Format. Zu guter letzt engagierte ich Egotronic-Genosse Kilian, thematisch passende Musik zu komponieren (Techno wie wenns 2007 wär!) und im Spätsommer hatten wir das Ding im Kasten. Da ich den Rest des Jahres nach Beendigung des Festival-Sommers 2014 mit meiner Kapelle Egotronic im Proberaum verbrachte, um die Aufnamen für Egotronic c‘est moi vorzubereiten, musste die Veröffentlichung des Hörbuchs ein weiteres Mal verschoben werden. Umso glücklicher bin ich, dass es jetzt endlich vollbracht ist und das Teil ab dem 23.10. beim Label meines Vertrauens, Audiolith, erhältlich sein wird!

Vorbestell-Link: BÄM!

Das Cover:

Info-Text:

„Du bist nichts, dein Zustand ist alles!“

Mit seiner in Berlin angesiedelten Band Egotronic lässt er seit dem Jahr 2001 die subversiven Tanzsäle der Republik vor Bass beben – und nicht nur die: Torsun Burkhardts wandlungsfähiges Projekt Egotronic taucht genauso wie in verschwitzten Clubs auch bei großen Festivals und in unzähligen Bestenlisten auf. Zudem zeigt sich Burkhardt als Freund der klaren Haltung und so stieß er mehr als einmal Debatten zum Thema Antisemitismus an, geriet mit der Dresdener Ausgabe der Bildzeitung aneinander, als er ein offensives Videos gegen den deutschen Opferkult veröffentlichte und fand sich in den Feuilletons wieder, immer wenn es dort darum ging, politische Positionen in der hiesigen Feierkultur zu markieren. Kein Wunder, schließlich proklamiert Burkhardt via Egotronic: „Beats für die Beine und eine Message für den Verstand“. Zuletzt hat er das Outfit seiner Band vom Electro-Act zu einer hoch verdichteten Punkband gemorpht, das aktuelle siebte Album, „Egotronic – C’est Moi!“, erregte viel Aufsehen, fand sich weit über alle Genregrenzen rezipiert.

Doch auch neben den Gitarrenverstärkern und Bassboxen besitzt Torsun Burkhardt eine Agenda. So wurde 2011 sein Buch „Raven wegen Deutschland“ veröffentlicht (eine Anspielung auf einen der bekanntesten Egotronic-Songs „Raven gegen Deutschland“). Im Buch verarbeitet Burkhardt seine wilde Zeit als junger Raver, der Nächte, ja, ganze Wochenenden im überdrehten Berlin der Jahrtausendwende durchfeiert, Drogen vertickt, Gesetze übertritt, das Sitzraven propagiert, Pferdebetäubungsmittel probiert – und zwischendurch sogar heftig in love ist. Ein einziger Trip, der aber auch hinter die Kulissen dieser hedonistischen Szene zu blicken vermag.

2015 nun hat Torsun Burkhardt dieses schonungslose, unterhaltsame und nicht nur in Szenekreisen berüchtigte Buch mit der eigenen Stimme zum Hörbuch werden lassen. Aufgenommen bei Vredeber Albrecht (früher bei Commercial Breakup und Blumfeld aktiv und als Produzent u.a. für Deichkind sowie Lexy & K-Paul tätig), die Musik steuerte der Alleskönner unter den Egotronic-Musikern Kilian Teichgräber bei.
Man folgt in der Erzählung dem naiven und gleichsam fest entschlossenen Protagonisten durch die Wirrungen der Nächte und darüber hinaus – Torsun Burkhardt fängt die Stimmung dieses Textes über eine (letztlich gar nicht so verpeilte) Generation perfekt ein. Ein kongeniales Roadmovie – lässig, voll drauf und immer wieder überraschend.
Linus Volkmann

Und zu guter letzt haben Heinz Strunk und Johnny Schulz auch mal ins Buch geguckt und etwas daraus vorgelesen:

Was zu sagen bleibt, ist, dass die Testhörer viel Spaß mit dem Hörbuch hatten und ich hoffe, dass es euch ähnlich ergehen wird.

PROST!

3 Monate Egotronic c‘est moi!

Heute vor 3 Monaten erschien unser Album Egotronic c‘est moi und präsentierte, den vorläufigen Höhepunkt einer stilistischen Transformation vom ELEKTROpunk zum ElektroPUNK.

Ich bin nach wie vor sehr glücklich damit, wie die Veränderung läuft und dass sie beim Publikum ankommt, auch wenn es natürlich auch einige gibt, die dem alten Sound nachtrauern, aber hey: Stillstand wäre absolut nichts für mich.


Die Platte gibt es nach wie vor im Webshop zu kaufen…
Klicken, staunen, kaufen!
…und live präsentiert wird sie auch:

Und ganz zum Schluss bleibt zu sagen, dass das Ende der Fahnenstange damit immer noch nicht erreicht ist!

Wir sehen und hören uns auf der Piste! Löve!

Prozente auf Alles!

Im Shop von Audiolith gibt es derzeit Prozente!

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Weihnachten mit Egotronic

Nur das Beste für die Liebsten!

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Jetzt auch auf Tape!


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Teil 4: Eine gute Trampstelle…

…oder: Wie das Cover-Foto für „Die Natur ist dein Feind“ entstand.

Fortsetzung von Teil 1, Teil 2 und Teil 3

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Was bisher geschah:
Torsun und Hörm, zwei junge Provinz-Punks aus Bensheim an der Bergstraße, welches im Vorhof der Hölle Südhessens -genannt Odenwald- liegt, beschließen eine Reise in die große Stadt (Berlin) zu unternehmen. Nachdem sich Torsun durch widerrechtliche Aneignung einer Krankschreibung Urlaub vom Arbeitsamt erschlichen hat, steht dem Vorhaben nichts mehr im Wege. Stark bekifft packen die Beiden ihre Sachen und machen sich auf den Weg zu ersten Trampstelle. Bals schon müssen sie feststellen, dass ihre Planung nur semi-gut gelaufen ist.
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Wir erwachten in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages. Gut gelaunt und optimistisch, die Strecke nach Berlin bald schon geschafft zu haben, tingelten wir zwecks notdürftiger weil notwendiger Körperpflege erstmal in die Raststädte. Nachdem das erledigt war, wurde es wirklich höchste Zeit, eine anständige Tüte zu bauen, weshalb wir uns erstmal wieder in die Büsche schlugen, denn mal im Ernst: wer hält es schon nüchtern als Tramper auf deutschen Autobahnen aus?
Kaum dass wir aufgeraucht hatten überkam uns höllischer Durst, der unbedingt gestillt werden wollte. Leider hatten unsere Wasservorräte die letzte Nacht nicht überstanden, weshalb wir beschlossen, etwas von unserem mitgenommenen Zitronentee-Granulat in die leeren Flaschen zu schütten und diese dann an den Waschbecken der Raststädte nachzufüllen. Dies gestaltete sich weit schwieriger als vermutet, denn kaum dass wir mittels eines zu einem Trichter gerollten Flyers erfolgreich das Granulat in unseren Flaschen versenkt hatten und an den Waschbecken ankamen, musste wir feststellen, dass der Abstand von Hahn zu Becken so gering war, dass die Flaschen nicht dazwischen passten. Na gut, sie passten nicht nicht dazwischen, aber leider Gottes nur so schräg, das die so aufgenommene Flüssigkeit gerade so dazu ausreichte, um den eingestreuten Zitronentee in einen süß schmeckenden Schlamm zu verwandeln, der zu allem, inklussive Spachtelmassen-Ersatz im Baugewerbe geeignet war, nur eben nicht zum Durst löschen, den wir aber -warum auch immer- sicherheitshalber trotzdem in unseren Rucksäcken verstauten. Zur Flüssigkeitsaufnahme nahmen wir einfach ein paar Schluck direkt aus dem Hahn, bevor wir uns endlich anschickten, loszutrampen.
Es dauerte nicht lange, bis ein Herr mittleren Alters anhielt und versprach, uns ein großes Stück Richtung Berlin mitzunehmen. Wir stiegen ein. Unsere Frage, ob es dort, wo er unsere Route verlassen musste eine Raststädte gäbe, verneite er mit dem Hinweis, dass er eine äußerst gute Trampstelle kennen würde, an der er früher selbst desöfteren gestanden hätte und die in Punkto Tramptauglichkeit einer Raste mindestens ebenbürtig sei. Das hätte uns eigentlich stutzig machen sollen, ja sogar müssen, aber für Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Ausführungen waren wir schlicht zu breit. Wir wollten vertrauen. Dieses Vertrauen wurde jedoch in seinen Grundfesten erschüttert, als er mit der Aussage „Hier ist die Trampstelle. Sie mag zwar nicht so aussehen, ist aber dennoch gut geeignet.“ völlig unerwartet auf dem Standstreifen eines Autobahnkreuzes anhielt und uns die Tür wies. Viel zu perplex für Widerworte fanden wir uns plötzlich allein zu zweit mitten auf einer Autobahn wieder. Und eins war uns umgehend klar: Hier hatte vor uns garantiert noch niemand sein Glück als Tramper versucht!


(Der Autor stellt fest, dass die gepriesene Trampstelle doch nicht so gut geeignet ist, wie behauptet.)

Hier standen wir also. In der prallen Sonne ohne Chance auf Schatten und -was noch viel schlimmer war- Flüssigkeit, außer dem Zitronentee-Matsch am Grund unserer Flaschen. Wir wollten uns schon zum Sterben an den Straßenrand legen, als uns plötzlich ein Mann mit Benzinkanister auffiehl, der mit rausgestrecktem Daumen, den für einen Autobahnwechsel gedachten Zubringer entlang in unsere Richtung lief. Kaum dass er uns erreicht hatte, hielt tatsächlich ein Wagen, um ihn einsteigen zu lassen. Wir konnten unser Glück kaum fassen, sprangen auf und fragten den Fahrer, ob er uns ebenfalls bis zur nächsten Tankstelle mitnehmen könnte. Er verneinte und beeilte sich loszufahren, um -so vermuteten wir- unsere enttäuscht dreinschauenden Fressen nicht länger ertragen zu müssen. Was sollten wir nur tun?

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Ihnen gefällt die Geschichte, die Band und das Cover? Sie hassen die Natur?
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Wir überlegen in der Zwischenzeit, ob wir wegen ihrer Bestellung diesen Hunde-Welpen verschonen, oder ihn genau deshalb abknallen sollen:

Werbeunterbrechung Ende

Hörm hatte die passende Lösung parrat: Erstmal einen bauen. Dies gestaltete sich jedoch wieder einmal bedeutend schwieriger als gedacht, denn zu allem überfluss mussten wir feststellen, dass wir irgendwo unterwegs unser Feuerzeug eingebüßt hatten. Fickende Hölle! Wir überlegten hin und her, wie denn nun weiter zu verfahren sei, fanden aber keine andere Lösung, als die, den letzten Klumpen Hasch, den wir besaßen, in zwei gleich große Teile zu teilen und ohne die Hilfe von Wasser oder sonstiger Flüssigkeit zu kauen und zu schlucken. Gesagt, getan! Mit Zitronentee-Granulat pur bekämften wir den üblen Geschmack im Mund und hofften, dass die bald einsetzende Breitheit unsere Situation wenigstens etwas weniger aussichtslos würde erscheinen lassen.

Fortsetzung folg