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deutsch wollen vs deutsch können

„Die besten, schlauesten und kreativsten Nazis lesen nach wie vor die Zeit!“

Aus Titanic online:

In den Kommentarbereichen deutscher Onlinemedien tobte in dieser Woche ein bizarrer Wettstreit: Wer kann die Flüchtlingsgefahr von Lampedusa am originellsten beschreiben, wer hat die besten rechtsradikalen Leser? Das TITANIC-Ranking:

Platz 5: „Genlok“ von spiegel.de

Italien macht milliarden Umsatz mit seinen Stränden und Tourismus, der negative Aspekt von Straenden ist dann halt auch mal die Afrikaner an diesen zu begegnen.

Das beste Argument der Problemglatzen von „Spon“. Hätte „Genlok“ noch darauf hingewiesen, daß einem die Strandafrikaner von Afrika auch noch ständig auf nervtötende Art und Weise Melonenstücke oder Sonnenbrillen andrehen wollen, wäre vielleicht sogar eine Medaille herausgesprungen.

Platz 4: „Mössjöh_Mouche“ von sueddeutsche.de
Offene Grenzen nach Afrika? Wie soll die EUR 800 Mio Afrikaner aufnehmen? 20% der Schwarzafrikaner sind HIV-positiv, die HIV -Therapie nach EU-Standard – hierauf hat der Flüchtling Anspruch – kostet etwa 100 000 EUR im Jahr. Wer bezahlt dass, vielleicht die Sueddeutsche?

Die Rechnung des SZ-Lesers überzeugt. Sicher handelt es sich um einen Münchner Gymnasiallehrer für Mathematik. Leider ist Mathe total langweilig – Treppchenplatz verpaßt.

Bronze, Platz 3: „Susi Eisenstein“ von welt.de
Das Programm sieht so aus: ein Teil des Clans wandert hier ein und beantragt HIV. Der Clanoberhaupt vermietet die Wohnungen und kassiert noch einmal. Dann beantragen diese Leute Möbel, etc. Sie kaufen Handys auf Kredit. Und nach einer Zeit sind sie wieder weg. Dann sind sie zuhause mit unseren Steuergeldern in ihren eigenen Wohnhaus, neustem Handy, Mercedes, etc.

Origineller versteht es diese Nutzerin der Online-Welt, die Aids-Keule zu schwingen: Die perfiden Neger beantragen ihren Lieblingsvirus gleich in Deutschland und verursachen dem Steuerzahler so noch immense Bürokratiekosten. Und danach wollen sie womöglich noch Hartz IV!

Silber, Platz 2: „Wolfgang Richter“ von faz.net
Die Tür muß zu bleiben. In Afrika warten zig Millionen auf ihre Chance, in ein europäisches Sozialsystem einzuwandern. Und sind sind dank Internet immer am Puls der Zeit.

Das Argument: mau. Das sensationelle: Es gibt FAZ-Opas, die ihr Lieblingshetzblatt online lesen und dabei auch wissen, daß sie online sind. Leider ist auch der Afrikaner seit kurzem am Netz und weiß deswegen, daß die deutschen Grenzen auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren.

Gold, Platz 1: „Gojko“ von zeit.de
Mein Plan wäre so: 1. Die EU annektiert ein afrikanisches, möglichst zentral gelegenes Land, daß von einem unfähigen Diktator regiert wird (z.B. Simbabwe würde sich anbieten) 2. Es wird ein funktionierendes Staatswesen (aus EU-Bürgern bestehend) gebildet, um öffentliche sowie Rechtssicherheit zu gewährleisten. 3. Unter diesen Umständen werden internationale Konzerne dort sicher investieren. 4. Jeder Afrikaner, der arbeiten will, kann kommen und sich eine Existenz aufbauen. Nach Europa muß dann keiner mehr. 5. Nach 100 Jahren zieht die EU ab und übergibt das Land wieder an die Afrikaner.

Um es im Forenjargon zu sagen: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“ Die besten, schlauesten und kreativsten Nazis lesen nach wie vor die Zeit!

(Link zum Original)

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