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Hamburg!


Link zum Event!

So schön…

…wird das Cover von „Keine Argumente!“

Vorbestellen: http://audiolith.net/al260

Neues Album, neues Video!


Info:
„Deutschland 2014. Wo auch immer ein Flüchtlingsheim errichtet werden soll, versammelt sich der deutsche Mob, um dagegen zu hetzen und vorzugehen. Wie schon zu Beginn der 90er werden die Deutschen wieder keine Ruhe geben, bis ihrem durch und durch rassistischen Wollen nachgegeben wird. Es bleibt dabei: Wir hassen dieses Land! Aus Gründen!“

Diesen Text schrieb Torsun in der Beschreibung zum Egotronic-Video zu „Wie Lange?“ vom Album „Die Natur Ist Dein Feind“ und wurde dafür prompt als Schwarzmaler tituliert, sowie für seinen Pessimismus gescholten. Jetzt, 2017, sind wir schon etliche Schritte weiter:

Allein im Jahr 2016 gab über 5000 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Aber nicht nur der Mob auf der Straße hat Fahrt aufgenommen, nein. Die Politik tut ihr Möglichstes, um den rassistischen Volkszorn in Gesetzesform zu gießen. So gab es seit 2014 zwei weitere Asylrechtverschärfungen, was zur Folge hat, dass Geflüchtete mittlerweile sogar in Kriesengebiete abgeschoben werden. Die EU-Außengrenzen wurden dicht gemacht, ohne sichere Fluchtrouten bereitzustellen, weshalb 2016 über 4500 Menschen beim Versuch vor Krieg und Hunger zu flüchten im Mittelmeer ertranken. All das bedenkend, muss man Torsuns alten Infotext zumindest hellsichtig nennen. Dementsprechend hat sich bei Egotronic auch musikalisch/textlich einiges getan:

Statt einer fröhlichen Hymne im Stil von „Raven gegen Deutschland“ oder einer melancholischen Bestandsaufnahme, wie im oben beschriebenen „Wie Lange?“, ist die erste Auskopplung – eine Kooperation mit den Elektropunks Alles.Scheisze – des kommenden von Rod González mitproduzierten Albums „Keine Argumente!“ eine Song gewordene, heftige Wutrede, die alles andere als versöhnlich sein will. Denn klar ist: Deutschland ist immer noch Deutschland, oder wie es im Songtitel heißt: Scheiße bleibt Scheiße!

Egotronic – Keine Argumente!
19.05.17 // 2CD, 2LP, digital (inkl. 8 Bit Versionen)
Vorverkauf: http://audiolith.net/al260

Egotronic Live
Dates & Tickets: http://audiolith.net/termine
13.05.17 Köln – Az
19.05.17 Berlin – Festsaal Kreuzberg
25.05.17 Hamburg – Molotow (Der Sky auf Erden)
26.05.17 Essen – Hotel Shanghai
27.05.17 Kiel – Campusfestival
03.06.17 Nürnberg – Rock im Park
04.06.17 Nürburgring – Rock am Ring
08.06.17 Hannover – Indiego Glocksee
09.06.17 Magdeburg – Feuerwache
10.06.17 Chemnitz – Smash Your Attitudes Festival
23.06.17 Kassel – Goldgrube
24.06.17 Bad Aibling – Indiebase Festival
29.06.17 Off the Radar Festival (8 Bit-Show)
01.07.17 Trier – Exhaus (Summer of Love A)
17.07.17 Reutlingen – KuRT Festival
21.07.17 Cuxhaven – Deichbrand Festival
29.07.17 Herzebrock – Herzerockt Festival
12.08.17 Eschwege – Open Flair Festival

Regie & Schnitt: Kay Otto
Kamera: Fabian Beyer
Produktion: Clipper Filmproduktion (http://clipper-film.com)

Gedreht in „ Die Burg – Theater am Biedermannplatz“
Danke an die Komparsen!
Bedienung: Meri Husagic

Egotronic Homepage: http://www.egotronic.net
Egotronic Facebook: https://www.facebook.com/egotronicband
Egotronic Instagram: https://www.instagram.com/egotronicbe
Egotronic Spotify: http://spoti.fi/1BYlnb8
Alles.Scheisze Facebook: https://www.facebook.com/alles.scheisze

Hallo Provinz!

Da hatte ich doch prompt vergessen, das letzte Egotronic-Video hier zu posten.

Ansonsten sei noch erwähnt, dass ich dieses Jahr erstmals mit meiner kleinen Band auf dem riesigen Rock am Ring und beim Rock im Part zu Gast sein werde. Mama ist Stolz!

Live im Festsaal Kreuzberg!


Als der Festsaal Kreuzberg ausbrannte, haben wir geweint, denn mit keinem anderen Club der Stadt verbinden wir so exzessive Shows und Backstagepartys. Kein Wunder also, dass wir dort 2011 auch den 10. Geburtstag von Egotronic feierten, an dem ich Andreas Dorau kennenlernen durfte, und alle Gäste bis zum Verlusst der Muttersprache feierten. Unvergesslich! Jetzt, da der Festsaal wieder eine eigene Location hat, wird es Zeit, neue Erinnerungen zu sammeln! Am 19.05. ist es soweit: Eine alte Liebe kann endlich wiederbelebt werden! Wir versprechen, es wird schmutzig!

Facebook-Event!

Egotronic 8-Bit-Tour im November


Egotronic Lo-Fi Tour 2016 – Vor langer, langer Zeit, im Jahre 2005, auf der legendären Tour von Plemo und Egotronic, durch Russland, auf einer der biergetränkten Fahrten durch endlose Birkenwälder, setzte Lars von Audiolith dem jungen Torsun die sprichwörtliche Pistole auf die Brust: „Macht endlich ein Album, ihr Penner – ich bring es raus!“ Das ist jetzt mehr als 10 Jahre her. In dieser Zeit ist bei Egotronic viel passiert, und nicht zuletzt live hat sich die einstige Zwei-Mann-AZ -Trashband zu einer schlagkräftigen vierköpfigen Festivalwalze entwickelt. Das gefällt nicht jedem! „Ey Torsun, mach doch mal wieder so Musik wie früher!“ schreien alte Fans und, ja, euer Wunsch ward erhört! Zur Feier des 10. Jahrestages der Veröffentlichung von „Die richtige Einstellung“ spielen Egotronic nach der Festivalsaison ein paar ausgewählte Shows in altem Style – zu zweit auf der Bühne und nur mit Songs, die wirklich älter sind als 10 Jahre! Das wird einmalig, einmalig geil! Make elektropunk a threat again!
Noch geiler: Der alte Audiolith Haudegen und Wegbegleiter Der Tante Renate wird bei dieser Tour mit am Start sein und ebenfalls nur ausgesucht alte Hits in die Synthies hauen!

Lesereise und erste Festivalbestätigungen

Jetzt, wo das Jahr 2016 schon ein Weilchen läuft, wird es Zeit, mal wieder etwas zu tun. Da ich ja kurz vor Weihnachten Raven wegen Deutschland zusammen mit Audiolith und dem Ventil Verlag als Hörbuch veröffentlicht habe, geh ich noch einmal eine kleine Runde lesen. Folgende Städte stehen auf dem Plan:

Egotronic macht ja 2016 eine wohlverdiente Tourpause. Ein wenig Festivalsommer muss dennoch sein. Die ersten feststehenden Termine sind:

16.04. 25 Jahre Kulturzentrum Faust Hannover
16.06. U&D Würzburg
17.06. Rock am Berg
24.06. Hurricane
26.06. Southside

Endlich wieder ballern!

Was in nächster Zeit ansteht.

Der Sommer scheint endgültig vorbei zu sein. Geht mir mächtig auf den Sack, dass es jetzt erst mal wieder viele Monate lang grau und kalt sein soll. Aber hilft ja nix. Gut, dass ich zumindest den Rest des Jahres 2015 noch einiges zu tun habe.
Wie schon erwähnt, erscheint am 23.10. mein Hörbuch Raven wegen Deutschland und obwohl sich mittlerweile -gerade bei Acts in meiner Größenordnung, heißt klein- die Werbung für so ein Projekt normaler Weise auf das Internet beschränkt, hab ich eine kleine Anzahl Plakate in Auftrag gegeben, die demnächst auf dem in Berlin ansässigen, sogenannten „Techno-Strich“ geklebt werden sollen.
So sehen die Dinger aus:

Zur Feier des Release wird es auch ein paar Lesungen geben. Vorerst sind nur Berlin und Hamburg fest, aber so wie es aussieht, kommen für Anfang 2016 noch einige dazu. Wir werden sehen.
Bis dahin erfreu ich mich an diesem Oma Lonny Clip, in dem sie eine meiner im Buch beschriebenen Pillen-Überdosierungen vorträgt:

Ansonsten startete vorletztes Wochenende die Deutschland, Arschloch, fick dich Tour meiner Band Egotronic.
Erste Station war Leipzig und es war großartig!

So darf es gerne weitergehen. Da wir eine Tourpause für 2016 eingeplant haben, kann ich nur jedem ans Herz legen, einen der folgenden Termine wahrzunehmen und mit uns zu feiern:
29.10.15 Kassel – Goldgrube
30.10.15 Erlangen – E-Werk
31.10.15 Reutlingen – Franz K
19.11.15 Jena – Kassablanca
20.11.15 Osnabrück – Kleine Freiheit
21.11.15 Saarbrücken – Garage
03.12.15 Düsseldorf – Zakk
04.12.15 Stuttgart – 12zehn
05.12.15 Bielefeld – Bunker Ulmenwall
09.12.15 Würzburg – Cairo
10.12.15 Linz – Stadtwerkstatt
11.12.15 Wien – B72
12.12.15 München – Feierwerk
16.12.15 Bremen – Tower
17.12.15 Flensburg – Volksbad
18.12.15 Lüneburg – Salon Hansen
19.12.15 Kiel – Alte Meierei

In Leipzig spielten wir bestimmt 2 Stunden, heißt: Die Abende werden gewiss lang und schwitzig. Ich für meinen Teil freu mich schon sehr auf den nächsten Termin in Kassel, zumal dort ja bekannter Maßen Egotronic gegründet wurde.
Tickets für die einzelnen Shows kriegt ihr HIER!

Soweit für heute…

P.S.:

Beim Reeperbahn Festival in Hamburg stieß eine neue Reisebegleitung mit Namen „Linkes Äffchen“ zu uns. Wer wissen will, was das Äffchen unterwegs so alles erlebt, like Egotronic bei Facebook.

Prost!

Nachtrag:
Am kommenden Sonntag bin ich spontan noch auf der Buchmesse in Frankfurt zu Gast.

Tag der Deutschen Einfalt – Konzert in Wiesbaden

Anrufer: Ja, ich wollte mal sagen, endlich haben wir Deutschen wieder ein unverkrampftes positives Verhältnis zu unserem eigenen Land und zum Patriotosmus.
Knarf Rellöm: Ich muss sagen, ich fand die Verkrampfung schöner.

(Knarf Rellöm Trinity – Arme Kleine Deutsche)

Ich weiß nicht mehr genau, ob es direkt am 03. Oktober 1990 oder erst ein Jahr später am ersten Jahrestag der Feierlichkeiten zur Einheit Deutschlands war, als ich in der Bensheimer Fußgängerzone in eine Schlägerei mit frisch wiedervereinigten Deutschen geriet. Wir waren Punks und Skater mit bunten Haaren und gehörten deshalb neben Migranten, die es -soviel muss gesagt sein- weit heftiger traf, zum als undeutsch titulierten Auswurf und somit Feindbild der sich neu formierenden Volksgemeinschaft. Obwohl noch sehr jung, wurde mir schlagartig klar, dass von dieser Wiedervereinigung nichts positives zu erwarten war. Keine Sorge, es geht mir nicht darum, in plumpes Ossi-Bashing zu verfallen, sondern vielmehr darum, hervorzuheben, dass die Übernahme der DDR durch die BRD auf beiden Seiten der Mauer ein Erstarken des Patriotismus zu Folge hatte, der sich fast zwangsläufig in nationalistischen Ausschreitungen äußern wollte und sollte. Waren nämlich die zwei durch eine Mauer getrennten Staaten Garant dafür, dass ihren Bewohnern schmerzlich bewusst blieb, den selbst angezettelten Weltkrieg verloren zu haben und unter Beobachtung der Sieger zu stehen, ließ sie die Zusammenführung und das damit einhergehende neue Deutsche Selbstvertrauen umgehend wieder in ungebremste Großmachtsfantasien verfallen. Man war nicht mehr nur BRD und nicht mehr DDR. Man war endlich wieder Deutschland!


(Man konnte ahnen, was da auf uns zukommt. Nie wieder Deutschland-Demo, Mai 1990, Frankfurt am Main)

So wurde nicht erst mit der ersten Pogromwelle in Hoyerswerda, Mannheim, Rostsock und Quedlinburg klar, wie Recht der Herausgeber der Monatszeitschrift Konkret, Hermann L. Gremliza, hatte, als er mit dem Ausspruch „Ami, stay here“ forderte, diese Deutschen unter keinen Umständen sich selbst zu überlassen.
25 Jahre später -Deutschland hat in der Zwischenzeit eine Terrororganisation namens NSU hervor-, eine euphorische partypatriotische WM hinter sich gebracht und erneut die Führungsrolle in Europa übernommen, und demonstrierte zuletzt an Griechenland, was mit denen passiert, die es wagen, sich dem Deutschen Diktat nicht umgehend zu unterwerfen- erschüttert erneut eine Welle von Brandschatzungen und Pogromversuchen das Land. Auch wenn sich diesmal eine gewisse Zivilgesellschaft herausgebildet hat, die sich nicht nur beim Lichterketten bilden selbst gefällt, sondern auch anpacken und den ankommenden Flüchtlingen helfen will, kann diese nicht darüber hinwegtäuschen, dass dank den Regierungsparteien CDU und SPD als Folge der Aggression die endgültige Abschaffung des Rechtes auf Asyl stehen wird. Obwohl man also versucht, sich nicht mehr ganz so hässlich zu präsentieren, bleibt am Ende die politische Praxis der Abschottung und Ausgrenzung. Wenn nämlich den Flüchtlingen sämtliche finanziellen Mittel durch Sachleistungen ersetzt werden sollten, kann das nur eines bedeuten: Man will ihnen die Teilnahme an einem sozialen Miteinander verunmöglichen.
Neue Maßstäbe in Punkto Zynismus werden nun gesetzt, in dem in diesen Zeiten von Flucht und Vertreibung die Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum des Mauerfalls in Hessen mit dem Motto „Grenzen überwinden heißt Freiheit sichern“ beworben werden. Es ist ein Graus!*

Um zu zeigen, dass wir mit dieser Art der Feierlichkeit nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen, gibt es von Audiolith in Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Schlachthof in Wiesbaden eine Show von unseren geliebten Freunden von Frittenbude und meiner Kapelle Egotronic. Klar kann ein Konzert nichts gegen diese Zustände ausrichten, aber zum Kraft tanken, sich austauschen und mit Gleichgesinnten eine gute Zeit verbringen taugt es allemal.

Wer also -so wie wir- die von Knarf Rellöm erwähnte Verkrampfung auch schöner fand, bei den Gegenaktivitäten zum Tag der Deutschen Einheit nicht einfährt und die Nacht eingeknastet in einer Zelle fristen muss, ist herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen.
Wir liefern in jedem Fall die passende Musik:
Deutschland, Arschloch, fick dich
Exportschlager leitkultur
Frittenbude – Deutschland 500

*Mittlerweile hat sich das Szenario noch gesteigert und Deutschland hat 25 Jahre nach dem Fall der Mauer an seinen Außengrenzen Kontrollen eingeführt. Ein Aufschrei der der Zivilgesellschaft blieb bisher aus, was die Frage aufwirft, wie ernst das Refugees Welcome wirklich gemeint ist.

3 Monate Egotronic c‘est moi!

Heute vor 3 Monaten erschien unser Album Egotronic c‘est moi und präsentierte, den vorläufigen Höhepunkt einer stilistischen Transformation vom ELEKTROpunk zum ElektroPUNK.

Ich bin nach wie vor sehr glücklich damit, wie die Veränderung läuft und dass sie beim Publikum ankommt, auch wenn es natürlich auch einige gibt, die dem alten Sound nachtrauern, aber hey: Stillstand wäre absolut nichts für mich.


Die Platte gibt es nach wie vor im Webshop zu kaufen…
Klicken, staunen, kaufen!
…und live präsentiert wird sie auch:

Und ganz zum Schluss bleibt zu sagen, dass das Ende der Fahnenstange damit immer noch nicht erreicht ist!

Wir sehen und hören uns auf der Piste! Löve!