Archiv der Kategorie 'egotronic-cd die sechste'

Mein Jahresrückblick 2014


2014 war für mich eines der bisher extremsten Jahre überhaupt. Soviel Aufs und Abs gab es zuvor nie. Musikalisch passierte echt eine ganze Menge, während mich mein Körper teilweise so sehr prügelte, dass ich so manchen Erfolg gar nicht richtig genießen konnte. Zum Glück schlug meine Gesundheit zum Jahresende hin den Pfad der Besserung ein…

Aber beginnen wir beim Anfang:
Im Frühling erschien auf dem nach wie vor besten Label der Welt -Audiolith- endlich das neue Egotronic-Album „Die Natur ist dein Feind“. Es markierte einen extremen Wendepunkt in der Geschichte meines musikalischen Projekts und brachte viele Veränderungen mit sich:
1. Erstmals entstanden die Songs im Proberaum und nicht zuhause vor dem Rechner.
2. Gelangweilt vom Elektro-Punk beschloss ich, musikalisch neue Pfade einzuschlagen und vermehrt auf Gitarren und vor allem akustische Drums zu setzen.
3. Während des Schaffens-Prozesses wurde klar, dass diese Platte mit einer größeren Band auf die Bühne gebracht werden müsste.

Als das Album dann erschien stand die Band und ich war extrem aufgeregt, ob der neue Sound überhaupt ankommen würde. Meine Sorgen waren unberechtigt, denn auf eine fast komplett ausverkaufte Release-Tour folgte ein wirklich traumafter Festivalsommer:

Wir spielten kleine, mittlere und riesige Festivals und selbst, wenn wir Opener waren, waren meist schon richtig viele Menschen am Start, die zu allem Überflugss auch noch mächtig Bock hatten. Wäre ich nicht von meiner beschissenen Autoimmunerkrankung gebeutelt worden, ich hätte den Sommer zum bisher besten meines Lebens gekürt. So aber blieb immer die Furcht, irgendwann Shows aus gesundheitlichen Gründen absagen zu müssen, was ja ganz am Ende der Festival-Saison auch passierte.
Zum Glück mussten nur einige wenige Konzerte gecancelt werden, weshalb ich sagen kann, dass 2014 ein wirklich gelungenes Egotronic-Jahr gewesen ist.
Und eins sei jetzt schon Gesagt: Auch für 2015 gibt es große Pläne mit Egotronic, die nach und nach angepackt werden.

…..

Als mein Körper gegen Ende des Jahres beschloss, mir nicht mehr ganz so hart auf die Nüsse zu gehen und meine Handgelenke zuließen, dass ich mich wieder mit Instrumenten beschäftigen konnte, bekam ich so extreme kreative Schübe, dass ich gar nicht mehr still sitzen konnte, weshalb ich beschloss, eine weitere Band zu gründen. Klare vorgab war, dass das neue Projekt ohne synthetische Instrumente würde auskommen müssen. Lediglich Gitarre, Bass und Drums sollen erlaubt sein und wenn wirklich einmal Tasten zum Einsatz kommen sollten, wäre ein Piano oder eine Orgel zu verwenden. Im Bloger Kotzendes Einhorn fand ich eine Mitstreiter und somit war die Band Der Torsun & Das Einhorn geboren.
Was soll ich sagen?
3 Songs sind mittlerweile eingespielt, 2 davon gibt es mit Musikvideo bei Youtube und hier im Blog zum kostenfreien Dowload, das dritte Video folgt in etwa 1 1/2 Wochen und die Konzertanfragen häufen sich. Sobald wir soweit sind, und das wird definitiv relativ bald der Fall sein, werden wir nur zu gern die ersten Shows spielen.

Alles in allem war es ein wirklich erstaunliches Jahr 2014 und ich bin hochmotiviert, 2015 so einiges zu wuppen. Erster großer Plan ist jedenfalls, meine Web-TV-Sendung egotronic-TV wiederzubeleben und sowohl mit Egotronic als auch mit Der Torsun & Das Einhorn schöne Konzerte zu spielen.
Wir sehn uns!

Die Band der Vollidioten!

Das neue Egotronic-Video ist online!

TOURDATES & TICKETS
Audiolith Webshop
Spotify
iTunes

Tumblr
Instagram

Jetzt auch auf Tape!


Schnell zugreifen: KLICK!

Videopremiere: Wie Lange?

Deutschland 2014. Wo auch immer ein Flüchtlingsheim errichtet werden soll, versammelt sich der deutsche Mob, um dagegen zu hetzen und vorzugehen. Wie schon zu Beginn der 90er werden die Deutschen wieder keine Ruhe geben, bis ihrem durch und durch rassistischen Wollen nachgegeben wird. Es liegt an uns, etwas dagegen zu unternehmen!
Es bleibt dabei: Wir hassen dieses Land! Aus Gründen!

Infos und Dates:

Die bisherige Tour war spitze. Fast alle Shows waren ausverkauft und die Stimmung immer ausgezeichnet. Hammer!
Da aber nach der Tour bekannter Weise vor der Tour ist, gibt’s an dieser Stelle die Termine für diese Woche:
02.04.2014 das Zentrum/Bayreuth
03.04.2014 Werk/Wien
04.04.2014 Hirscheneck/Basel
05.04.2014 Soho/Augsburg

Und einige weitere Berichte rund ums aktuelle Album „Die Natur ist dein Feind“:
Echo Live (Darmstädter Echo)
JMC-Magazin
Welle 20

Zum Schluss noch ein Konzertbericht aus Würzburg:
Music On Net

Cheerio!

Du weißt, dass deine Promoterin Überzeugungskraft hat,…

…wenn deine Platte Album der Woche bei GMX und WEB.DE ist. HEHE

KLICK und KLICK

Wer hat noch nicht?
Amazon - KLICK FÜR CD oder KLICK FÜR LP
iTunes – HIER KLICKEN!
Audiolith – SHOP

Hurra, das Album ist da!

Ab heute ist „Die Natur ist dein Feind“ überall erhältlich.

Hier eine ganze Menge Links mit Besprechungen und so:

Welt
1 Beat
Flux FM Ohrspiel
Süddeutsche
Weser-Kurier
VIVA
Concert-News
Musikexpress

Zum Kriegserklärung-Video:
Spex
Rap.de
Rappers In
Zeitgeist

Live erleben?
15.03.2014 Wiesbaden – Schlachthof (ausverkauft)
16.03.2014 Düsseldorf – Tube
17.03.2014 Münster – Café Sputnik
18.03.2014 Bonn – Bla
19.03.2014 Stuttgart – Keller Club
20.03.2014 Heidelberg – Häll
21.03.2014 Würzburg – Cairo
22.03.2014 Saarbrücken – Garage

Neues Video und Interview mit der Vice

Neues Video:


Interview mit der Vice:

KLICKEN & LESEN

Links zum Album


Übermorgen ist es endlich soweit! Ab dann gibt es „Die Natur ist dein Feind“ überall zu kaufen. Wir sind voller Vorfreude!
Hier mal ein paar Links zum Thema:

Eine schöne Geschichte aud den Song-Namen: KLICK!

Egotronic Unplugged bei Motor.de: KLICK!

Ein paar meiner Lieblingslieder bei Muzu.tv: KLICK!

Am Hafen mit Egotronic: KLICK!

Ein Interview: KLICK!

Eine gute Besprechung: KLICK!

Eine weniger gute Besprechung: KLICK!

Noch eine gute: KLICK!

Fortsetzung folgt.

Wer uns Live erleben will, hat ab morgen wieder die Möglichkeit dazu:
13.03.2014 Leipzig – Täubchental
14.03.2014 Hagen – Pelmke
15.03.2014 Wiesbaden – Schlachthof
16.03.2014 Düsseldorf – Tube
17.03.2014 Münster – Café Sputnik
18.03.2014 Bonn – Bla
19.03.2014 Stuttgart – Keller Club
20.03.2014 Heidelberg – Häll
21.03.2014 Würzburg – Cairo
22.03.2014 Saarbrücken – Garage

P.S.:
Die vorbestellten Alben sind auf dem Weg zu euch!

wer noch will:
Amazon - KLICK FÜR CD oder KLICK FÜR LP
iTunes – HIER KLICKEN!
Audiolith – SHOP

Nerd-Infos zu „Die Natur ist dein Feind“ (2)

ENDSPURT, ENDSPURT! Am Freitag ist es endlich soweit! Dann erscheint „Die Natur ist dein Feind“ auf unser aller Lieblings-Label Audiolith.
Hier nun Teil 2 der Nerd-Infos zur Platte:

7. Oh Oh
Das ist die erste Nummer des Albums, die konsequent zwischen Indie und Elektro wechselt. Wird die Strophe noch von einem zerrigen Moog-Sound getragen, wechselt es im Refrain in klassische Indie-Instrumentierung. Dieser Song zeigt, wie das Album auch hätte klingen können, aber am Ende obsiegte der Umstand, dass ich derzeit fast ausschließlich Gitarrenmusik höre. Nichts desto trotz einer meiner liebsten von „Die Natur ist dein Feind“. Gitarrist Chrü mag ihn übrigens genauso gern.

8. Neurosen in Garten
Neurosen im Garten ist der Song, der -vor allem in der Strophe- noch am meisten an die Vorgänger-Alben erinnert. Dico-Beat und Disco-Bass werden erst im Refrain durch Indie-Gitarre unterstützt. Während des Entstehungsprozesses dachte ich oft, das Egotronic bestimm schon immer so geklungen hätte, wenn ich zwischendurch nicht so eine Abneigung gegen das Verwenden von klassischen Instrumenten entwickelt hätte. Meiner Meinung nach ist der Track definitiv Schnittstelle und Bindeglied zwischen neuem und altem Egotronic-Sound. Der Text entstand in einer Zeit, in der ich noch nicht genau wusste, wohin die Reise mit der Band und überhaupt gehen sollte. Hört man auch, oder?

9. Pop stinkt
Das letzte Stück, das wir fürs Album produzierten. Chrü war mittlerweile fest dabei, weshalb er die Gitarre einspielte. Hätten zu diesem Zeitpunkt nich alle anderen Songs gestanden, hätten wir vermutlich nie so einen Track geschrieben, weil einfach zu poppig. Irgendwie erschien es mir dann logisch, die Nummer wegen genau dieser Poppigkeit so zu nennen, wie sie jetzt heißt. Das Ende des Stücks ist ein Zufallsprodukt, durch einen falsch gesetzten cicle. Erst Phil de Gaps Drum-Spiel nahm dem Part den Loop-Charakter.

10. Wie lange
Wie lange entstand durch die Eindrücke von Berlin-Hellersdorf, wo sich ein deutscher Mob zusammenfand, um gegen ein Flüchtlingsheim vorzugehen. Ich fühlte mich (und fühle mich eigentlich immer noch) in die Zeit von Rostock Lichtenhagen usw Anfang der 90er zurückversetzt. Dementsprechend düster -fast schon resigniert- fiel auch der Text aus. Ein Song der zeigt, warum ich dieses Land so abgrundtief hasse.

11. Raubzüge (feat. Christough)
Irgendwann im Sommer 2011 lernte ich auf einer ziemlich verspulten Afterhour Christoph, seines Zeichens Bassist von Jennifer Rostock, kennen und mögen. Wir verstanden uns von Beginn an dermaßen gut, dass eine Zusammenarbeit fast schon zwangsläufig in der Luft lag. Als erstes, lud er uns ein, bei der Live-DVD von Jennifer Rostock mitzuwirken. Später dann die Gegen-Einladung zu uns ins Studio. Mit ihm gab es den einzigen Versuch, an einem Abend mit dem Songwriting zu beginnen, was darin mündete, das wir uns besoffen, anstatt an einem Song zu basteln. Morgens klappte es dann viel besser und Christoph kann einfach so gut Bass spielen, dass die Nummer gut werden musste. Textlich geht es um Dinge kaputt machen. Geil!

12. Die Band der Vollidioten (feat. Chrackhuren-Chor)
Das Refrain-Gitarrenriff zu diesem Stück nahm ich während der Egotronic Winter-Tour 2011 in Zürich auf. Die Strophe dann später im Hotel. Somit war der Song die erste Baustelle des neuen Albums überhaupt. Was soll ich sonst dazu sagen? Nach der ursprünglichen Version hatte ich Lust, noch Eine mit Frauen-Chor aufzunehmen. Glücklicherweise hatten die Chrackhuren zeit und Bock.

13. Edvin van der Sar (Dackelblut-Cover)
Wer die Egotronic-Geschichte schon länger verfolgt, dürfte mitbekommen haben, dass ich eine extreme schwäche für die verschiedenen Bands von Jens Rachut habe. Beim Track „Toleranz“ verwendete ich ein Angeschissen-Sample und für „…macht keinen Lärm“ wurden sowohl Cover als auch Titel von Angeschissen geklaut. Da lag es auf der Hand, auch mal ein ganzes Lied zu covern. Edwin van der Sar bot sich an, weil es gerade textlich exzellent aufs Album passt.
Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren letzten Song für ein Album. Zumindest nicht für dieses.

Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit und hoffe, der Ein oder die Andere fand gefallen an den Hintergrund-Infos zum Album, das am kommenden Freitag erscheint.

Wer es dann gleich hören will, sollte unbedingt vorbestellen:
Amazon - KLICK FÜR CD oder KLICK FÜR LP
iTunes – HIER KLICKEN!
Audiolith – SHOP