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Kein Stofftier für die Reisegruppe

Heute abend lesen wir in Dresden und eigentlich wollte Linus am Bayreuther Bahnhof ein tolles Stofftier besorgen, um sich damit bei der Stadt für meine Büttenrede zu entschuldigen.
Nachdem er unsere komplette Gage in 1Euro-Stücke getauscht hatte, wagte er sich voller Elan an die Stofftier-Gewinn-Maschine:

2 Stunden und die komplette Gage später waren wir zwar nicht um ein Stofftier, aber immerhin die Erfahrung reicher, dass man an diesen Automaten nicht gewinnen kann:

Schade eigentlich!

Besucht uns doch mal die Tage:

Do. 22.11 Berlin, Monarch
Fr. 23.11 Braunschweig, Nexus
Sa. 24.11 Münster, Eule
So. 25.11 Hamburg, Uebel & Gefährlich

Lebenszeichen von der Tour

Die Lesereise mit Linus ist bisher ein ganz großer Spaß.
Booker Artur hat den Verdacht, dass Linus mittlerweile abgesprungen und zurück nach Köln gefahren ist, weshalb ich mich genötigt fühle, den Gegenbeweis anzutreten.
Deshalb präsentiere ich euch jetzt ein Foto von Linus‘ abendlicher Malzeit im Bayreuther Glashaus:

Wer jetzt immer noch glaubt, dass ich derzeit alleine reise, kann sich bei folgenden Dates vom Gegenteil überzeugen:
Mi. 21.11 Dresden, Chemiefabrik
Do. 22.11 Berlin, Monarch
Fr. 23.11 Braunschweig, Nexus
Sa. 24.11 Münster, Eule
So. 25.11 Hamburg, Uebel & Gefährlich

Tickets für die Lesereise? Kann man auch gewinnen!

Übermorgen ist es endlich soweit; Linus Volkmann und ich starten unsere gemeinsame Lesereise durch die Republik.
Sowohl Popconnection als auch Zitty verlosen Tickets!

Wer also die Möglichkeit Nutzen will, folge bitte diesen Links:
1. POPCONNEKTION (Tickets für eine Show deiner Wahl / Einsendeschluss: Do. 15.11.2012 – 10Uhr)
2. ZITTY (Tickets für die Lesung am 22.11. in Berlin + 1 neues Buch von Linus Volkmann / Einsendeschluss: 19.11.2012)

Ansonsten gibt es zu Buch und Reise hier noch ein tollen Interview mit Linus:
KLICKEN & LESEN

Wir sehen uns vielleicht auch in deiner Stadt!

Besprechung: Kein Schlaf bis Langenselbold

Der berühmte Intro-Redakteur Linus Volkmann hat einen neuen Roman namens „Kein Schlaf bis Langenselbold“ veröffentlicht…

(Linus Volkmann /Abbildung ähnlich)

…und ich hab ihn gelesen:
Zugegeben, wenn es um Bücher von Linus geht, bin ich alles Andere als unvoreingenommen, da ich schon seit langer Zeit Fan seiner Art des Schreibens bin. Niemand schreibt so blumig und verspielt über die Tücken der Existenz wie er und in fast allen Büchern von ihm ist es so, dass jeder einzelne Satz eine ganz hervorragende Statusmeldung auf Facebook abgäbe, weshalb ich ihn schon des Öffteren auf meinem Profil zitiert habe.
In seinem Neuen Roman geht es nun um die Beschwertheit der Teenager-zeit (denn welche Jugend war schon Unbeschwert) in den 90ern, Feldhockey und Sex. Also -Sex und Teenagerzeit mal ausgenommen- die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Weil ich mich weigere euch die Handlung zu erzählen (schließlich sollt ihr das Buch gefälligst selbst lesen), stelle ich euch lediglich ein Paar Akteure vor und hacke ansonsten einige Zitate in die Tastatur, die ich ursprünglich gerne als Statusmeldungen für Facebook verwendet hätte. Allerdings sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Showdown der Geschichte extrem Spannend, ja fast schon dramatisch ist, aber am Ende dann doch alles irgendwie ok wird.

Hier also einige der Akteure:

1. Malte
Malte ist der brävere von zwei eineiigen Zwillingsbrüdern, der gerne Feldhockey-Profi werden würde und im Verlauf der Geschichte sein erstes Mal erlebt.
Wer sein erstes Mal schon hinter sich hat, weiß, wie schlimm das ist und das Dr. Sommer in der Bravo nur Unfug von sich gibt. Ich hätte mich beim Lesen dieses Abschnitts fast eingenässt vor lachen (ganz im Gegenteil zum Erlebnis des eigenen ersten Mals).

2. Frederik
Frederik ist der wildere coole, schwule Zwillingsbruder, der zum Leidwesen von Malte die Möglichkeit hätte Feldhockey-Profi zu werden und sexuell schon allerlei Erfahrungen gemacht zu haben scheint. Bei allen Zwistigkeiten der Beiden ist er dennoch ein toller Bruder.

3. Lumpinchen
Lumpinchen ist politisch schon ziemlich weit vorn, vermutlich die coolste von Allen, mit den beiden Verwandt und lebt über weite Strecken im Schrank der Brüder.

4. Rolf Zumdick
Rolf ist eher der Ausenseiter der Gruppe, der gerne mal ausgenutz wird. Immerhin sieht er im verlauf der Geschichte zum ersten mal Brüste, wenn auch nur ganz kurz und nicht ganz, aber immerhin. Ein erhabener Moment.

5. Sandra Bergen-Enkheim
Sandra nimmt Malte die Unschuld, geht aber dann lieber mit jemand anderem. Schlimm, aber so ist nunmal das Leben.

Und jetzt ein Paar Zitate, die sich -wie ich finde- an jeder Pinwand ganz hervorragend machen würden:
„…sah aus wie Hitlerjugend, war aber Techno“

„Himmel, er musste mit diesem Blütenscheiß aufhören, er war doch nicht die Biene Maja. So würde Malte doch garantiert niemals gepflückt, quatsch, gefickt! Ach, das klang ja noch schlimmer.“

„Er wusste zudem …, das erste mal würde ein Amoklauf aus Hindernissen und Scham werden.“

„Hätte er sich doch bloß nicht so ewig aufgespart. Dann würde er sich jetzt nicht fühlen wie eine wild geschüttelte Champagnerflasche, die es nun dezent am Tisch der Queen zu öffnen gälte. Himmel, was eine Sauerei!“

„Stalingrads Zukunft hing an seinem seidenen Bruder.“

„Und wie hübsch sie aussah. Sie hatte Haare, Gesicht, Kleidung, Arme. Alles was Rolf Zumdick an Frauen so liebte.“

„Esso, Chips und heiße Hexe? So asozial war es also im Auge des Vulkans.“

„Vielleicht hatte er sogar ein wenig Spaß? Hatte er? Nee, ihm war bloß eine Fruchtfliege ins Auge geflogen, falscher Alarm.“

„Er hatte einen neuen namen. wie die Glückspilze in Sekten oder im Zeugenschutzprogramm.“

„Erbrochenes genoss einen schlechten Ruf. Die Leute achteten auf Qualität.“

„Malte kannte sich in der Trinkerszene fürwahr nicht gut aus, aber soviel hatte er schon geblickt: Alkohol löste -vor allem in Unmaßen genossen- jegliche Probleme.“

Soweit zum Buch. Mir bleibt zu sagen, dass ich beim Lesen so gefesselt war, dass ich es fast in einem Rutsch durchlas. Außerdem ist es nach „Fleckenteufel“ von Heinz Strunk das zweite Buch, das mich dazu brachte, in aller Öffentlichkei (diesmal Waschsalon) lauthals loszulachen.

Wer Teile des Irrsins live vorgelesen bekommen möchte, hat ab kommenden Freitag die Möglichkeit dazu, denn dann gehen Linus und ich auf gemeinsame Lesereise:
Fr. 16.11 Mainz, Schon Schön
Sa. 17.11 Karlsruhe, Vanguarde
So. 18.11 Heidelberg, Karlstorbahnhof
Mo. 19.11 München, Feierwerk
Di. 20.11 Bayreuth, Glashaus
Mi. 21.11 Dresden, Chemiefabrik
Do. 22.11 Berlin, Monarch
Fr. 23.11 Braunschweig, Nexus
Sa. 24.11 Münster, Eule
So. 25.11 Hamburg, Uebel & Gefährlich

Alles war wir brauchen…

…steht auf unserem Tour-Rider:

Nächste woche geht sie los, die Lesereise!
Fr. 16.11 Mainz, Schon Schön
Sa. 17.11 Karlsruhe, Vanguarde
So. 18.11 Heidelberg, Karlstorbahnhof
Mo. 19.11 München, Feierwerk
Di. 20.11 Bayreuth, Glashaus
Mi. 21.11 Dresden, Chemiefabrik
Do. 22.11 Berlin, Monarch
Fr. 23.11 Braunschweig, Nexus
Sa. 24.11 Münster, Eule

So. 25.11 Hamburg, Uebel & Gefährlich

Neuigkeiten:

1. Diese Woche läuft die Egotronic-Doku im Rahmen des IN-EDIT Film-Festivals im Kater Holzig:

2. Am Samstag spielen Egotronic auf der Release-Sause der Staatsfeinde von Feine Sahne Fischfilet. Ist gleichzeitig ein ANTIFA-aktionstag:

(Vollbild)

3. Bald ist es soweit; die Lesereise mit Linus Volkmann geht los:


Hier die Links zu den Facebook-Events für Berlin und Hamburg:
Hamburg
Berlin


4. Zum Schluß nochmal der Hinweis auf die Aktuelle Stiff Little Spinners Scheibe, von der es noch ein Paar Exemplare zu erstehen gibt:


Zum Audiolith-Shop

Soweit die Aktuellen Infos.
Haut rein!

Dieses Wochenende

Dieses Wochenende verspricht ein mehrtägiger Exzess zu werden. Am morgigen Freitag geht es als erstes nach Karlsruhe, um mit Egotronic auf dem Happiness-Festival zum Tanz aufzuspielen.

Am Samstag fahre ich dann weiter aufs MELT!, um in erster Linie einfach nur zu feiern.
Sonntag Abend lese ich in der dortigen Intro-Kneipe aus „Raven wegen Deutschland“ und anderen -dem Zustand angemessenen- Unfug, wie z.B. einen Text zu meiner kurzen Karriere als Red Bull Dealer 1993.

Kommse rum, wird schlimm!

Zum Wochenende

Das Show-“Wochenende“ war eines der Unterschiede, wie sie grösser nicht sein konnten. In Hamburg sahen uns viele 1000 Menschen zu (ich hörte von um die 7000), während bei dem kleinen Open Air in Saarwellingen so gut wie niemand da war.

Schlimmste Nachricht am frühen Donnterstag Morgen: Endi hat sich den Arm gebrochen und kann deshalb nicht spielen.
Kurz überlegt und dann doch entschieden, die Shows in Hamburg und Saarwellingen zu spielen. Immerhin war Mirco & MTDF mit am Start, weshalb ich nicht die ganze Zeit alleine auf der Bühne rumhüpfen musste.
1.

(Genesungswünsche von Hamburg an Endi)

2.

(Nicht nur er wünschte sich mehr Spass in Saarwellingen)

Mirco und ich hatten jedenfalls auch in Saarwellingen Spass und ließen uns deshalb auch dazu hinreissen, einen Song den wir beide mögen mit einfliessen zu lassen:

Unser Tour-Auto war diesmal ausserdem ein ganz besonderes. Hier Testet unser Fahrer Maxi gerade die Rückwärtsfahr-Cam:

Besonderes Highlight für mich, war die Jungs vom KMPFSPRT kennen zu lernen, die ich fälschlicher weise von Köln nach Hamburg umbürgerte. Feine Typen, die ganz hervorragende Musik machen:

Den Gitarristen der Band kannte ich zumindest schon vom Lesen. Er schrieb nämlich ein Buch über seine Zeit als Model in Japan, welches ich vor einigen Jahren las und nur empfehlen kann:

Ansonsten bleibt mir zu sagen, dass wir in Hamburg den besten Band-Betreuer der Welt hatten und darauf hin zu weisen, dass im August die Jennifer Rostock DVD erscheinen wird, mit einem Gastauftritt von Egotronic:

Literatur-Salon:

Schöner Bericht über eine Lese-Bühne, bei der ich mittlerweile auch 2x zu Gast war (Unter anderem an dem Tag, als für diesen Text recherchiert wurde):

(Vollbild)

MELT!

In diesem Jahr muss das MELT! ohne Egotronic auskommen, was ich alleine schon deshalb schade fand, da ich mich dort auch nach dem spielen immer gern getummelt habe.
Aber da das Glück nicht selten mit den Peilos ist, wurde ich für eine Lesung am Sonntag Abend in der Intro-Kneipe gebucht, weshalb ich nun trotzdem auf dem -nach der Fusion- besten Festival dieses Landes mein Unwesen treiben kann. Ob ich dann allerdings Sonntags Abends noch einigermaßen verständliche Sätze zum besten werde geben können, wird sich erst noch zeigen müssen.

ALLE INFOS HIER!