Deutsche Polizisten schützen die Faschisten

Als zu Beginn der 90er Jahre „besorgte Bürger“ begannen, Ernst zu machen mit ihrer „Besorgnis“ und dazu übergingen, Flüchtlinge und deren Unterkünfte militant anzugreifen, wurde eins schnell klar: Ob in Hoyerswerder, Rostock, Mannheim oder Quedlinburg, immer und immer wieder fehlten die polizeilichen Ressourcen, dem deutschen Mob Einhalt zu gebieten. Sobald sich jedoch Antifaschisten auf machten, dem Pöbel den dringen notwendigen Kampf anzusagen und den überfälligen Schutz der Flüchtlinge selbst in die Hand zu nehmen, gingen Bullen mit einer Brutalität gegen diese vor, die man schon leidenschaftlich nennen musste. In Mannheim zum Beispiel ließen sie den tobende Mob gewähren, während sie ihre Knüppel schwingend mit hohem Tempo in die antirassistische Gegendemo ritten(!) um jedem, den sie erwischten, eine Trachtprügel zu verpassen.
In Rostock, wo es den hässlichsten unter den hässlichen Deutschen schlussendlich gelang, die Unterkuft der Flüchtlinge in Brand zu setzen, während ihnen die „gemäßigten“ Deutschen Würstchen und Bier verkauften und sie dabei anfeuerten, waren es wieder Antifaschisten, die, nachdem sie für kurze Zeit das unmöglich scheinende möglich gemacht und das Pack vertrieben hatten, von den Cops verdroschen und dann in Gewahrsam genommen wurden!

Als dieses Wochenende nun, fast auf den Tag genau 23 Jahre nach den Pogromen von Rostock Lichtenhagen, the ugly Germans abermals ihre Kräfte bündelten, um in einer Hochburg der deutschen Widerwärtigkeit, genannt Sachsen, zu zeigen, dass der deutsche Wille zur Volksgemeinschaft das Pogrom sucht, wie der Fluss das Meer, waren die Bilder abermals die gleichen wie eh und je: Völlig überforderte Polizisten schafften es mit Müh und Not, die -um einen weiteren Euphemismus zu bemühen- „Asylkritiker“ davon abzuhalten, den, gerade den Schlächtern in der Heimat entkommenen Schutzsuchenden, körperliche Gewalt anzutun. Zwei Nächte ging das so, bis -man hätte es ahnen können- am Sonntag Abend eine größere Gruppe Antifaschisten den Weg nach Heidenau fand. Als die Gruppe von Nazis attackiert wurde und sich dementsprechend zur Wehr setzen wollte, waren es erneut die Cops, die den Nazis die Arbeit abnahmen und mit Gas und Knüppeln auf die Antifas los gingen, um sie aus der Stadt zu treiben, schließlich wurde mittlerweile aufgerüstet und sogar Wasserwerfer standen bereit, notfalls das Schlimmste, also antifaschistischen Selbstschutz, zu unterbinden.
So sieht sie aus, die traurige deutsche Kontinutät.
Erwähnsenwert ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass sowohl auf Facebook, als auch bei Twitter nicht wenige Linke aggressivere Polizeieinsätze forderten. So naheliegend diese Forderung bisweilen seine mag -auch ich denke oft, dass mir egal ist, wer die Flüchtlinge schützt, Hauptsache sie werden überhaupt beschützt- dürfen wir nicht vergessen, was uns die Geschichte der letzten 25 Jahre lehrt, nämlich, dass diese Forderung gerne gehört wird, aber eigentlich immer gegen die Falschen, die Antifaschisten, Anwendung findet. Dass nämlich die Linken als größere Bedrohung wahrgenommen werden ist seit jeher deutsche Staatsräson. Wer mir das nicht glaubt, muss heute nur in die Zeitungen des Landes gucken, in denen fast ausnahmslos überall Folgendes zu lesen steht:

(FAZ)
Also -während man noch überlegt ob man es nun mit Nazis oder ganz normalen Deutschen, was oft auf das Gleiche rauskommt, zu tun hat- das vermeintlich größere Übel an den Satzanfang gepackt wurde!
Da wundert es dann auch wenig, wenn von Polizeiseite konsequent von „Asylkritikern“ gesprochen wird.

Was bleibt zu sagen?
Wir von Egotronic hoffen inständig, dass sich genug Antifas finden, die in der Lage sind, neue Pogrome gegen Flüchtlinge zu unterbinden!
Desweiteren möchten wir weder „besorgte Bürger“, noch Bullen als unsere Hörerschaft wissen! Fickt euch, ihr Vollpfosten!

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