Nerd-Infos zu „Die Natur ist dein Feind“ (2)

ENDSPURT, ENDSPURT! Am Freitag ist es endlich soweit! Dann erscheint „Die Natur ist dein Feind“ auf unser aller Lieblings-Label Audiolith.
Hier nun Teil 2 der Nerd-Infos zur Platte:

7. Oh Oh
Das ist die erste Nummer des Albums, die konsequent zwischen Indie und Elektro wechselt. Wird die Strophe noch von einem zerrigen Moog-Sound getragen, wechselt es im Refrain in klassische Indie-Instrumentierung. Dieser Song zeigt, wie das Album auch hätte klingen können, aber am Ende obsiegte der Umstand, dass ich derzeit fast ausschließlich Gitarrenmusik höre. Nichts desto trotz einer meiner liebsten von „Die Natur ist dein Feind“. Gitarrist Chrü mag ihn übrigens genauso gern.

8. Neurosen in Garten
Neurosen im Garten ist der Song, der -vor allem in der Strophe- noch am meisten an die Vorgänger-Alben erinnert. Dico-Beat und Disco-Bass werden erst im Refrain durch Indie-Gitarre unterstützt. Während des Entstehungsprozesses dachte ich oft, das Egotronic bestimm schon immer so geklungen hätte, wenn ich zwischendurch nicht so eine Abneigung gegen das Verwenden von klassischen Instrumenten entwickelt hätte. Meiner Meinung nach ist der Track definitiv Schnittstelle und Bindeglied zwischen neuem und altem Egotronic-Sound. Der Text entstand in einer Zeit, in der ich noch nicht genau wusste, wohin die Reise mit der Band und überhaupt gehen sollte. Hört man auch, oder?

9. Pop stinkt
Das letzte Stück, das wir fürs Album produzierten. Chrü war mittlerweile fest dabei, weshalb er die Gitarre einspielte. Hätten zu diesem Zeitpunkt nich alle anderen Songs gestanden, hätten wir vermutlich nie so einen Track geschrieben, weil einfach zu poppig. Irgendwie erschien es mir dann logisch, die Nummer wegen genau dieser Poppigkeit so zu nennen, wie sie jetzt heißt. Das Ende des Stücks ist ein Zufallsprodukt, durch einen falsch gesetzten cicle. Erst Phil de Gaps Drum-Spiel nahm dem Part den Loop-Charakter.

10. Wie lange
Wie lange entstand durch die Eindrücke von Berlin-Hellersdorf, wo sich ein deutscher Mob zusammenfand, um gegen ein Flüchtlingsheim vorzugehen. Ich fühlte mich (und fühle mich eigentlich immer noch) in die Zeit von Rostock Lichtenhagen usw Anfang der 90er zurückversetzt. Dementsprechend düster -fast schon resigniert- fiel auch der Text aus. Ein Song der zeigt, warum ich dieses Land so abgrundtief hasse.

11. Raubzüge (feat. Christough)
Irgendwann im Sommer 2011 lernte ich auf einer ziemlich verspulten Afterhour Christoph, seines Zeichens Bassist von Jennifer Rostock, kennen und mögen. Wir verstanden uns von Beginn an dermaßen gut, dass eine Zusammenarbeit fast schon zwangsläufig in der Luft lag. Als erstes, lud er uns ein, bei der Live-DVD von Jennifer Rostock mitzuwirken. Später dann die Gegen-Einladung zu uns ins Studio. Mit ihm gab es den einzigen Versuch, an einem Abend mit dem Songwriting zu beginnen, was darin mündete, das wir uns besoffen, anstatt an einem Song zu basteln. Morgens klappte es dann viel besser und Christoph kann einfach so gut Bass spielen, dass die Nummer gut werden musste. Textlich geht es um Dinge kaputt machen. Geil!

12. Die Band der Vollidioten (feat. Chrackhuren-Chor)
Das Refrain-Gitarrenriff zu diesem Stück nahm ich während der Egotronic Winter-Tour 2011 in Zürich auf. Die Strophe dann später im Hotel. Somit war der Song die erste Baustelle des neuen Albums überhaupt. Was soll ich sonst dazu sagen? Nach der ursprünglichen Version hatte ich Lust, noch Eine mit Frauen-Chor aufzunehmen. Glücklicherweise hatten die Chrackhuren zeit und Bock.

13. Edvin van der Sar (Dackelblut-Cover)
Wer die Egotronic-Geschichte schon länger verfolgt, dürfte mitbekommen haben, dass ich eine extreme schwäche für die verschiedenen Bands von Jens Rachut habe. Beim Track „Toleranz“ verwendete ich ein Angeschissen-Sample und für „…macht keinen Lärm“ wurden sowohl Cover als auch Titel von Angeschissen geklaut. Da lag es auf der Hand, auch mal ein ganzes Lied zu covern. Edwin van der Sar bot sich an, weil es gerade textlich exzellent aufs Album passt.
Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren letzten Song für ein Album. Zumindest nicht für dieses.

Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit und hoffe, der Ein oder die Andere fand gefallen an den Hintergrund-Infos zum Album, das am kommenden Freitag erscheint.

Wer es dann gleich hören will, sollte unbedingt vorbestellen:
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3 Antworten auf “Nerd-Infos zu „Die Natur ist dein Feind“ (2)”


  1. 1 Johnny Weltraum 11. März 2014 um 10:26 Uhr

    Yay! Freu mich tierisch auf das neue Album. Auch ich höre zur Zeit hauptsächlich Gitarrenmusik. Da passt mir das gerade in den Kram. Kommt noch irgendwann irgendwas mit Slime?

  2. 2 Birte 25. April 2014 um 8:35 Uhr

    Du redest wirr.
    Du weißt gar nicht was in Lichtenhagen vorgefallen war.
    Abgesehen davon soll es wohl im zügellosen Zufluss von sogenannten Flüchtlingen enden oder was?

    Du widerlicher von Juden eingekarrter Kuffnucke.

    Du bist verwoben mit dem von der BRD und Medien gesponnen Netz der Links-Trottel.

    Du hasst nur weil du in Wahrheit ein verkappter scheiss Nationalist bist. Wie sonst kann man sich diesen Hass auf Deutschland erklären wenn er doch lediglich auf erlogenen Geschichts-Schulbuchwissen basiert.

    Verpiss Dich du Vieh.

  3. 3 Birte 25. April 2014 um 8:38 Uhr

    http://de.metapedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen

    Hier soll man wohl alles akzeptieren weil man Deutsche ist?
    Das dichtbesiedelste Land muss wegen von Kriegstreibern auferlegter Aslpolitik die meisten generierten „Flüchtlinge“ aufnehmen?!

    Du stinkst und bist ungepflegt.
    Antideutsche Missgeburt.

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