Archiv für Januar 2014

Auf geht’s, Vorbestellungs-Time!

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass ihr „Die Natur ist dein Feind“ ab jetzt vorbestellen könnt.

Nur bei Audiolith direkt gibt es die Möglichkeit ein schönes Paket mit Shirt, Beutel, LP oder CD und Plakat zu bestellen.
Wer Interesse an diesem Paket hat, folge bitte diesem Link: HIER KLICKEN!

Wer einfach nur CD oder LP bestellen will, folge diesem Link: HIER KLICKEN!

Bei iTunes gibt es den Titel-Song des Albums schon vorab: HIER KLICKEN!

Und bei Amazon kann man natürlich auch vorbestellen: KLICK FÜR CD oder KLICK FÜR LP

Tolle Support-Acts für die Tour

Am 12.02. startet in Dresden die Tour zum Album „Die Natur ist dein Feind“ und wir konnten bombastisch geile Bands dafür gewinnen, uns zu begleiten. Weil desöfteren die Frage kam, wer uns wo begleiten wird, mach ich hier mal die Vorstellungsrunde, die diese Frage klären wird.

Den Anfang machen am 12. in Dresden die von uns hoch geschätzen Das Flug.

Elektro-Punk vom allerfeinsten mit grandiosen Hits wie diesem hier:

Sie werden sich mit uns in folgenden Städten die Bühne teilen: Dresden (nur Abendkasse), Hamburg (ausverkauft), Hannover (Tickets), Leipzig (Tickets), Hagen (Tickets), Wiesbaden (Tickets), Düsseldorf (nur Abendkasse), Münster (Tickets), Bonn (nur Abendkasse), Stuttgart (Tickets), Heidelberg (Tickets), Würzburg (Tickets), Saarbrücken (Tickets)

Eines der besten Alben des letzten Jahres veröffentlichte unserer Meinung nach diese Band mit Namen Love A.

Songs wie der folgende liefen bei uns in Dauerschleife:

Umso glücklicher waren wir, als sie zusagten, bei unserer Show im Beliner Lido (Tickets) mit von der Partie zu sein. Es wird ein Fest!

Ich weiß nicht mehr, ob es Monchi von Feine Sahne Fischfilet oder Ex-Egotronicer Endi war, der mich auf die Deutschpunk Entdeckung des letzten Jahres brachte. Egal. Die Bullen sind der absolute Hammer,…

…machen besten 1,2,3,4 auf die Fresse Sound…

…und begleiten uns glücklicher Weise bei unseren Shows in Lübeck (nur Abendkasse) und Flensburg (Tickets).

Kommt zuhauf und feiert mit!
Wir freuen uns mächtig und sind schon ganz aufgeregt!

Tracklist von „Die Natur ist dein Feind“

Jungle World Redakteur Ivo Bozic…

…postete neulich auf Facebook ein Bild, das zeigte, dass er sogar vor mir ein CD-Exemplar vom kommenden Album „Die Natur ist dein Feind“ sein Eigen nennen durfte:

Viele Leute fragten mich seit dem, wie das denn möglich wäre. Die Antwort ist so simpel wie naheliegend: Er hat dafür einen haufen Geld gezahlt. Als Redakteur einer vom Mossad finanzierten Zeitung, hat er davon schließlich mehr als genug, wie dieses aktuelle Foto beweist!

Promo läuft

Wie gestern schon berichtet, scheut Audiolith weder Kosten noch Mühen, um Egotronic-Stuff in den angesagten Fernsehsendungen dieser Zeit zu platzieren und so unser kommendes Album zu promoten. Ein besonderer Medien-Stunt gelang der Chef-Etage eines Abends im ZDF.
Der zweifellos beliebteste Moderator dürfte derzeit Markus Lanz sein. Jeder mag ihn. Er ist quasi der Fleisch gewordene Konsens-Moderator.
Deshalb war klar, dass Egotronic unbedingt in seiner Talkshow passieren musste. Die Frage nach dem wie und wo war schnell geklärt. Mit neuester Computer-Technik wurde ich einfach als Tastenspieler und Backround-Sänger in ein Video unserer Freunde von Jennifer Rostock geschnitten:

(Link zum Video – bei Minute 7:30 geht es los.)
Ich sage an dieser Stelle Danke an Audiolith und Jennifer Rostock.
Als nächstes dann bitte ins Dschungelcamp!

P.S.:
Selbstverstädlich lernte mittlerweile auch ich den Moderator der Herzen kennen und schätzen. Wie dieses Foto beweist, beruht das auf Gegenseitigkeit.

Teil 3: Aufbruch…

…oder: Wie das Cover-Foto für „Die Natur ist dein Feind“ entstand.

Fortsetzung von Teil 1 und Teil 2

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Was bisher geschah:
Torsun und Hörm, zwei junge Provinz-Punks aus Bensheim an der Bergstraße, welches im Vorhof der Hölle Südhessens -genannt Odenwald- liegt, beschließen eine Reise in die große Stadt (Berlin) zu unternehmen. Nachdem sich Torsun durch widerrechtliche Aneignung einer Krankschreibung Urlaub vom Arbeitsamt erschlichen hat, steht dem Vorhaben nichts mehr im Wege, außer, dass sich das sinnvolle Packen im bekifften zustand schwieriger gestaltet, als gedacht.
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Durch übermäßigen THC-Genuss etwas angeschlagen, begannen wir unsere Taschen zu packen. Neben jeweils 2 Paar Unterhosen, Socken und Shirts, lag unser Hauptaugenmerk auf Proviant für die 600 Kilometer, die vor uns lagen und trampend zurückgelegt werden wollten. Deshalb verstauten wir etliche Packungen Manner Waffeln, eine Packung Zitronentee Granulat, jeweils eine 1,5 Liter Flasche Wasser, ein Päckchen Schwarzer Krauser Tabak und einen stattlichen Klumpen Haschisch in unseren Rucksäcken. Geld hatten wir nicht, waren aber sicher, uns unterwegs Welches erschnorren zu können.
Nachdem -so dachten wir zumindest- unsere Reiseausrüstung komplettiert war, verabschiedeten wir uns mit zwei oder 3 Bongköpfen bei unseren Mitbewohnern und Hausgästen, und machten uns auf den Weg zum Rasthof Bergstraße, der etwa 3 Kilometer Fußmarsch von unserer wundervollen Bleibe entfert lag. Dort angekommen, beschlossen wir, zur Belohnung für die absolvierte Wanderung erst einmal ein Tütchen zu rauchen, was sich allerdings gar nicht so einfach gestaltete, da wir feststellen mussten, dass wir zwar Tabak und Feuer, aber keinerlei Blättchen unser Eigen nennen konnten. Kurz entschlossen pilgerte Hörm zur Tankstelle, um Geld für, und dann Blättchen aufzutreiben, während ich mich in die Büsche schlug, um in der Zwischenzeit eine Mischung fertigzustellen. Als Hörm -stolz die Papers vor sich hertragend- endlich zurück kam, hatte ich in Gedanken versunken viel zu viel Haschgift aufgebröselt. Wir beschlossen dennoch, Alles in eine Tüte zu buxieren. Was sollten wir mit den übflüssigen THC-Streuseln auch anderes anfangen?
Nachdem wir die Tüte aufgeraucht hatten, fühlten wir uns nicht mehr dazu in der Lage, Menschen an der Tanke um eine Mitfahrt zu bitten, weshalb wir uns hoch motiviert für die klassische Trampvariante mit ausgestrecktem Daumen an der Ausfahrt entschieden.

(Käme ein Auto vorbei, würde es sich eventuell lohnen, den Daumen rauszuhalten. Ein Ausschnitt dieses Bildes wird übrigens Cover der ersten Single-Auskopplung von „Die Natur ist dein Feind“)

15-30 Minuten später, wir hatten immer noch keinen Fahrer aufgetrieben, spürten wir, wie gnadenlos THC-injizierte Müdigkeit die Kontrolle sowohl über unsere Körper, als auch unseren Geist übernahm, weshalb wir beschlossen, uns ein ruhiges Plätzchen im Gebüsch zu suchen und erst einmal ein paar Stunden zu schlafen. Schließlich wurde es langsam Dunkel und die schlimmste Etappe unserer Reise -verlassen der Wohnung- hatten wir ja immerhin gemeistert…

Fortsetzung folgt

Product Placement Marke Audiolith

In nichtmal mehr 2 Monaten erscheint das neue Egotronic-Album „Die Natur ist dein Feind“. Zeit also, kräftig an der Werbeschraube zu drehen. Nach intensivein Brainstorming-Runden, wie das Werk am besten beworben werden kann, kam man im Hause Audiolith auf die beste Lösung:
PRODUCT PLACEMENT!
Die ersten qualitativ hochwertigen Sendungen wurden schon ausgestattet:

Weitere werden folgen!

Die ersten Tour-Dates für 2014

Andreas Doraus 50ster Geburtstag

Am vergangenen Samstag feierte Andreas Dorau im Hamburger Knust seinen 50sten Geburtstag. Zu Gast waren neben dem Meister selbst Justus Köhncke, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Maurice von Die Türen und nach über 20-jähriger Bühnenabstinenz die grandiosen Der Plan. Da durften wir beim Ständchen-Spielen auch nicht fehlen und coverten für diesen feierlichen Anlass „Single“, „Blaumeise Yvonne“ und „Das Telefon sagt du“:

Wer das Spektakel live erleben möchte, hat am kommenden Samstag im Berliner Bi Nuu die Möglichkeit dazu. Egotronic wird dort leider nicht mit von der Partie sein, da ich in Wien beim FM4-Fest auflegen werde.

Teil 2: Durchstarten…

…oder: Wie das Cover-Foto für „Die Natur ist dein Feind“ entstand.

Fortsetzung von Teil 1.

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Was bisher geschah:
Torsun und Hörm, zwei junge Provinz-Punks aus Bensheim an der Bergstraße, welches im Vorhof der Hölle Südhessens -genannt Odenwald- liegt, beschließen eine Reise in die große Stadt (Berlin) zu unternehmen. Genosse Torsun, der zu diesem Zeitpunkt ein Zwangsverhältnis mit dem ortsansässigen Arbeitsamt durchstehen muss, beschließt, auf die Krankheitskarte zu setzen (Sehnenscheidenentzündung), um sich so aus den Fängen der gnadenlosen Maßregelungsbehörde zu befreien. Der Plan scheint aufzugehen.
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Nachdem wir durch massives Kiffen einen weiteren Tag in unserem geliebten Haus -genannt Loch- kleben geblieben waren, wollten wir am nächsten Morgen endlich durchstarten. Hörm und ich standen dementsprechend relativ früh auf und genehmigten uns mit ein Paar Hausgästen (davon gab es im Loch immer viele), die auch schon auf den Beinen waren, weil sie sich bereit erklärt hatten Frischdienst* zu machen erstmal einige Frühstück-Bongs.
Etliche Mischungsschalen später -es war mittlerweile schon wieder Nachmittag- sollte es dann endlich losgehen. Um für den Fall, dass uns auf dem Weg zur ersten Trampstelle, dem Rasthof Bergstraße, meine Sachbearbeiterin vom Arbeitsamt über den Weg laufen sollte, Irritationen vorzubeugen, bat ich einen weiteren Hausgast darum, mir einen damals bei Sehnenscheidenentzündung üblichen Verband anzulegen. Er tat, wie ihm geheißen und wurde somit Teil des Bildes, das für die aktuellen Tourplakate für die „Die Natur ist dein Feind“-Konzertreise auserkoren wurde:

Ich war somit perfekt für alle unerwünschten Begegnungen auf der Straße präpariert und bereit für die Reise in die große Stadt. Keine frage, dass das mit dem ein oder anderen Bongkopf gefeiert werden musste.

(Ein frisch verbundener Torsun posiert mit Mitbewohner und Vaters Hund, auf den er ab und an aufpasste, für das Poesiealbum der anstehenden Berlinreise.)

Die ein oder andere weitere Mischung später, beschlossen Hörm und ich, endlich zu Packen, zumal es mittlerweile Nachmittag geworden war und wir ja immerhin noch über 600 Kilometer vor uns hatten. Leider sollte sich herausstellen, dass Kiffen der denkbar schlechteste Berater für diese vor Reisebeginn unverzichtbare Tätigkeit ist….

Fortsetzung folgt

*Frischdienst: Frischdienst nannte man das früh morgentliche Essen klauen an Supermärkten. An Supermärkten, weil diese immer in extrem frühen Morgenstunden -und nicht während der Öffnungszeiten- beliefert wurden. Gerade in einer Kleinstadt wie Bensheim verhielt es sich dann so, dass die Waren für einen kurzen Zeitraum unbewacht draußen vor dem Eingang oder in einem dem Laden zugehörigen Hinterhof gelagert wurden, was uns -die wir unter chronischem Geldmangel litten- natürlich sehr zu Pass kam, da wir so regelmäßig Zugang zu kostenfreiem Frischfutter hatten.