Beschissenes Déjà-vu-Erlebnis oder was?

Ende der 80er / Anfang der 90er begann ich mich zu politisieren. Gerade als nach der Wiedervereinigung die Lage für Flüchtlinge in Deutschland immer gefährlicher wurde, wurde Freunden und mir klar, dass wir etwas tun mussten.

Die Situation damals war Folgende:

Die CDU fabulierte (genau wie NPD, REPs, DVU usw.) von „Überfremdung“ und hetzte gegen Flüchtlinge.
Bürger mobilisierten gegen Flüchtlingsheime, bis es zu Attacken gegen die Heime kam (Hoyerswerda, Rostock Lichtenhagen, Mannheim Schönau, Quedlinburg).
Nazis begannen die Häuser anzuzünden. Sie wollten töten und das taten sie auch (Rostock Lichtenhagen, Mölln, Solingen).
Die SPD machte möglich, dass das Asylrecht abgeschafft werden konnte.

(FOTO)

In dieser Zeit wurde ich so oft festgenommen, wie in den ganzen Jahren danach nicht mehr, weil die Polizei selbstverständlich alles dafür tat, antifaschistische Gegendemonstranten einzusacken, anstatt Flüchtlinge und Migranten zu beschützen.

Und heute, 20 Jahre später?

Die CDU fabuliert von „Überfremdung“ und hetzt gegen Flüchtlinge (man höre sich nur einmal eine Rede von Friedrich an).
Egal wo auch immer in diesem Drecksland ein Flüchtlingsheim entstehen soll, gründet sich spätestens einen Tag nach bekannwerden der Pläne eine Bürgerinitiative, die dagegen mobil macht.
Die SPD befleißigt sich mitzutun und zeigt z.B. in Hamburg ihre hässliche rassistische Fratze.
Nazis beginnen die Heime anzuzünden (Gemünden, Wehr), und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis durch diese Anschläge wieder Menschen ums Leben kommen (ich hoffe sehr, dass ich mit dieser Einschätzung daneben liege).

(FOTO)

Und jetzt nennt mir einen Grund, nicht antideutsch (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein und dieses Land und die Mehrzahl seiner Leute zu verachten…

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29 Antworten auf “Beschissenes Déjà-vu-Erlebnis oder was?”


  1. 1 horst 21. Oktober 2013 um 13:06 Uhr

    ein grund nicht antideutsch zu sein ist das die idioten die die flüchtlingsheime anzünden und die die das tolerieren nicht deutschland sind

  2. 2 Michael Heide 21. Oktober 2013 um 13:48 Uhr

    Du willst einen Grund? Ich nenne Dir millionen Gründe. Nämlich all die Deutschen Bundesbürger, die nicht gegen Ausländer hetzen, Asylrecht verschärfen wollen oder Heime anzünden. Bei jeder Veranstaltung, auf der gegen Moscheen protestiert wird, gibt es eine Gegendemo mit hundertmal so vielen Leuten.

    Was Dir auffällt, das ist eine laute Minderheit. Eine ärgerliche Minderheit, aber trotzdem eine Minderheit. Mach nicht genau den Fehler, den Du anderen vorwirfst und verurteile eine große Gruppe Menschen nach ein paar auffälligen Idioten, die in der Menge untergehen.

    Und schreibe doch um Gottes Willen nichts von „antideutsch“ und „Leute verachten“. Oder glaubst Du, dass Du mit so einer offensichtlich schwachsinnigen Polemik Leute überzeugt bekommst?

  3. 3 kapsler hauser 21. Oktober 2013 um 13:52 Uhr

    minderheit? sorry, aber das ist doch bullshit! stell irgendwo ein flüchtlingsheim hin, dann siehst du deine „minderheit“ und genau das ist deutschland.

  4. 4 Michael Heide 21. Oktober 2013 um 14:09 Uhr

    Und warum scheitern dann NPD, DVU, AfD, Republikaner und die anderen Rechtsaußenparteien an der Fünfprozenthürde?
    Wenn die Asylantenheimanzünder wirklich die Mehrheit wären, dann müsste das ganze Pack doch jetzt im Bundestag sitzen.

  5. 5 Lafke 21. Oktober 2013 um 14:18 Uhr

    Ich werde nie verstehenmwie man als Anti D die USA hypen kann. Dort gibt es freiwillige Bürger die mit einem Gewehr die Grenze ablaufen um das eigene Land vor der Überfremdung zu schützen.

    Was habt ihr da für ein Gegenargument ? Ist doch noch schlimmer als hier in Deutschland..

  6. 6 kapsler hauser 21. Oktober 2013 um 14:21 Uhr

    wer braucht denn zum beispiel bei der flüchtlingspolitik der hamburger SPD noch eine NPD?

    in den national befreiten zonen ist nicht selten sogar DIE LINKE stärkste kraft. das sagt nämlich nix über den rassismus der bewohner aus.

    außerdem sprach ich nicht davon, dass die „asylantenheimanzünder“ die mehrheit bilden. die mehrheit der deutschen würde erst wieder zündeln, wenn die erlaubnis oder der befehl von oben käme. dann alerdings mit eifer, daran hab ich keinen zweifel.

  7. 7 kapsler hauser 21. Oktober 2013 um 14:29 Uhr

    @lafke,
    voll am thema vorbei…. aber ein paradebeispiel für typisch deutsches verhalten: anstatt die missstände hier anzugreifen (und nur um die ging es in meinem eintrag), schön mit dem finger auf andere zeigen.

  8. 8 Michael Heide 21. Oktober 2013 um 14:37 Uhr

    In dem Beitrag ging es nicht darum, Missstände aufzuzeigen, sondern Missstände künstlich aufzublasen und aktiv Feindbilder zu schaffen. Das führt doch zu nichts.

  9. 9 kapsler hauser 21. Oktober 2013 um 14:43 Uhr

    zwei brandanschläge, hetzdemonstrationen in hellersdorf usw und 1000 leute mit fackeln gegen flüchtlinge am wochenende heißt also künstlich aufzublasen? wieviel tote brauchts denn, bis es kein „künslich aufzublasen“ mehr wäre? soviele wie zu beginn der 90er? oder soviele wie vom NSU ermordet? oder reichen die ertrunkenen, die versuchen hierher zu kommen?

  10. 10 Michael Heide 21. Oktober 2013 um 15:13 Uhr

    Die Gewalt gegen Ausländer in Deutschland wird weniger, nicht mehr, und die Reste stoßen auf mehr ubd mehr Protest. Ein Zeitpunkt, um den Dialog zu suchen, damit die letzten Ewiggestrigen auch noch nach und nach verschwinden. Hier aber wie ein geköpftes Huhn die Pferde scheu zu machen, ausgerechnet gegen Linke und SPD zu hetzen und von „Antideutsch“ und „Land und Leute verachten“ zu sprechen, ist kontraproduktiv. Es sei denn, Du willst diesen Konflikt.
    Aber Politik kann man nur von innen heraus beeinflussen. Mach es doch wie Evrim Baba oder Cem Özdemir und tritt einer etablierten Partei bei, um mithilfe der Demokratie zu nutzen, dass die Mehrheit der Bevölkerung nachgewiesenermaßen nichts gegen Ausländer hat, selbst wenn Deine subjektiven Erlebnisse vielleicht anders aussehen.

  11. 11 Pipo 21. Oktober 2013 um 15:27 Uhr

    Es ist ein wichtiges Thema, dass du du hier ansprichst und öffentlich machst und ich bezweifle, vorallem aus persönlichen erfahrungen nicht, dass der latente rassismus in der bevölkerung stark verankert ist. Aber rassismus gibt es überall auf der welt, in jedem land und immer wieder gilt es sich dagegen zu wehren, im kleinen und im großen. mit einer/deiner anti(deutsch)-haltung gegen alle, und damit auch diejenigen, die sich regelmäßig gegen die braunen idioten stellen, an integrativen veranstaltungen teilnehmen und organisieren, bist du aber leider nicht konstruktiv und fair.

  12. 12 Lafke 21. Oktober 2013 um 16:47 Uhr

    Naja am Thema vorbei..

    Ich erkenne die Missstände in Deutschland und handel dagegen, aber ich werde es nie verstehen wieso man so etwas erzählt, aber gleichzeitig ein Land hypt, dass deutlich schlimmer ist.
    Komplett paradox und falsch.

  13. 13 Bubble 21. Oktober 2013 um 16:49 Uhr

    Laut einer Stern Umfrage wollen 59%, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt.
    http://www.stern.de/politik/deutschland/zehn-fakten-im-ueberblick-die-wahrheit-ueber-fluechtlinge-und-asylbewerber-2065269.html

    Natürlich gilt es die Zustände zu bekämpfen/kritisieren und auch klar zu machen, das selbst vermeintlicht eher links stehende (haha) Parteien munter den Mob unterstützen, aber wie oben schon von anderen erwähnt. Und natürlich ist jede Bürgerinitative gegen Asylantenheime eine zu viel. Aber undifferenziertes in einen Sack stecken muss ja auch nicht sein. Aber das ist es, was ich für ein wesentliches Merkmal der Antideutschen halte: Polemik bis zum Umfallen.

  14. 14 Name 21. Oktober 2013 um 18:45 Uhr

    Und jetzt nennt mir einen Grund, nicht antideutsch (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein und dieses Land und die Mehrzahl seiner Leute zu verachten…

    weil es niemanden was bringt, außer dir selber: du denkst dann halt einfach, du bist was besseres als die „mehrzahl“. billig. es ist ja bezeichnend, dass antideutsche auf die verachtung für dieses land so viel wert legen, es aber nicht verlassen. NICHT in dem sinn wie mal „geh doch rüber“, sondern in dem sinn: ich nehms dir nicht ab. du fühlst dich hier zu hause, deshalb bleibst du da. ist ja nicht verwerflich. würdest du das aber zugeben und sagen: hier leben, ja bitte? :) wär doch wahr.
    wer also hierbleibt und ernsthaft daran interessiert ist, dass es nicht so weitergeht oder noch schlimmmeres passiert, muss auf das potential relevanter bevölkerungsteile der befähigung zur menschlichkeit bauen und irgendwas tun. oder eben: sich damit begnügen, sich besser zu fühlen als der rest.

  15. 15 rocker 21. Oktober 2013 um 20:18 Uhr

    Au, da kommse wieder aus den Löchern gekrochen! Und dann gleich wieder auf ein Land anspielen… Mein Gott, merkt Ihrs noch? Ich warte noch, dass jemand schreibt, die Amis haben auch die Indianer vertrieben.

    Ja, es ist schön, dass so viele Menschen sich an den Aktionen beteiligen. Die Mehrheit der Deutschen schimpft jedoch über die angebliche Randale, zieht sich daran auf, dass Menschen, die dem Krieg flüchteten, Ihre Scheiss Papiere offenlegen müssen: Gesetz ist Gesetz! Das ist die Mehrheit. Und wenn sich alle Deutschen an Umfragen beteiligen würden, wäre das Ergebnis definitiv nicht 59%… Es sei denn, es sind Volksdeutsche wie damals 89/90… Die konnten aber bequem mim Zug rübermachen, wa.

    Zum Glück is gerade keine WM oder sonstiger Fussballscheiss. Dann hätte ich zwar noch etliche andere Gründe (so nen Scheiss wie hier gibts noch nicht mal im nationalistischen Frankreich…), antideutsch zu sein, aber das muss ich gar nicht. Der Alltag gibt mir diese Gründe täglich. Und da denke ich nicht eine Minute an ein „gewisses Land“. Meine Meinung dazu ist zufällig die gleiche, wie sie es in der „antideutschen Strömung“ gibt. Aber das ist ein anderes politisches Thema, und tut hier aber auch gar nichts zur Sache!

    Fakt ist: Die Mehrheit der HamburgerInnen ist nicht für ein Bleiberecht. Die Mehrheit ärgert sich über Staus bei Demos und fragt sich, ob die, die demonstrieren überhaupt arbeiten gehen. Das Schicksal der Geflüchteten interessiert keine Sau. Großen Respekt an alle AktivistInnen, die sich täglich diesem Spiesrutenlauf hingeben und dabei nur an eines denken: die Flüchtlinge. Darüber freue ich mich sehr. Das ist aber trotzdem kein Grund, stolz auf dieses Land zu sein. Im Gegenteil. Es ist weiterhin nötig, dass hart demonstriert werden muss, für nen Funken Humanität.

  16. 16 Bähm Bähm 21. Oktober 2013 um 21:30 Uhr

    @kapsler hauser

    „ein paradebeispiel für typisch deutsches verhalten“

    klingt wie „typisch türkisch“, „typisch Zigeuner“, „typisch jüdisch“ und sonstiger stereotypischer Shit. Sorry, aber klingt für mich wenig überzeugend…

    Wäre es in Anbetracht der (nicht nur) augenblicklichen Lage nicht sinnvoller, sich eher „anti-europäisch“ oder „anti-eu“ zu positionieren, als in einer globalen Welt den mittlerweile reichlich regionalen Ansatz „anti-deutsch“ zu folgen ? In der gesamten EU (und wohl in ganz Europa) interessiert sich NIEMAND ERNSTHAFT abseits kleiner kleiner Interessensgruppen für das Schicksal von Flüchtlingen. Und wenn noch hundert Boote vor Lampedusa ersaufen… Warum ich dann nur „anti-deutsch“, nicht aber „anti-italienisch“, „anti-spanisch“ etc. sein sollte, erschließt sich mir nicht so ganz. Aber gut, vielleicht les ich auch nicht so den welterklärenden theoretischen Kram mancher Genossen…

  17. 17 shalom 21. Oktober 2013 um 23:21 Uhr

    „Fakt ist: Die Mehrheit der HamburgerInnen ist nicht für ein Bleiberecht. Die Mehrheit ärgert sich über Staus bei Demos und fragt sich, ob die, die demonstrieren überhaupt arbeiten gehen. Das Schicksal der Geflüchteten interessiert keine Sau.“

    -> Belege, bitte.

  18. 18 rocker 22. Oktober 2013 um 2:09 Uhr

    @shalom:
    z.B. die NDR Umfrage, auf der es bis vor kurzem noch 19 zu 80 Stand, bis unter den AktivistInnen mobilisiert wurde:

    UMFRAGE (Stand 22.10.)
    Sollen die afrikanischen Flüchtlinge in Hamburg bleiben dürfen oder abgeschoben werden?

    Sie sollten bleiben dürfen: 51,6%
    Sie sollten abgeschoben werden: 48,4%

    Das widerlegt jetzt zwar meine Aussage in Zahlen, aber tägliche Gespräche, die ich in UBahn, am Lohnarbeitsplatz etc. etc. höre, bestätigen meine Behauptung. Und 51,6% sind auch kein Grund, stolz zu sein. Wir reden hier immerhin nur von 51,6% derer, die an Internetumfragen teilnehmen…

  19. 19 Gehirnschnecke 22. Oktober 2013 um 7:30 Uhr

    Hegel hilf, was für Leute lesen denn Deinen Blog (und „kommentieren“ hier)…

    Natürlich waren nicht alle Deutschen Nazis – das waren nur gaaanz wenige, Hitler vielleicht. Der Rest wurde irgendwie dazu gezwungen all das Zeug zu machen. Wobei, so ganz sicher ist man sich ja nicht, was da überhaupt passiert ist. Außer, dass es Tiefflieger in Dresden gab, da ist man sich ganz sicher. So als Deutscher.

    Natürlich will kein anständiger Deutscher, dass ein Deutscher Ausländer tötet – wie sähe das denn aus im Ausland (solange man es noch nicht besetzen kann)? Das machen böse Nazis, die es ja kaum gibt (Fünfprozenthürde!) – weil ja kein anständiger Deutscher einen Nazi in seiner Umgebung toleriert. Außer halt im Fußballverein oder so. Und überhaupt zahlen wir so viel Geld an die Griechen, dass wir umbringen dürfen, wen wir wollen! So, und die Amis (und Juden – wobei – ist ja dasselbe) sind viel schlimmer, ich sag nur: Indianer!

    Aber nur, weil man dieses Land als das sieht was es ist, nämlich der Abfluss der völkischen Kloake, die sich Europa nennt, muss man ja noch nicht „Antideutscher“ werden.

    Adorno ist dann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

  20. 20 Bähm Bähm 22. Oktober 2013 um 9:59 Uhr

    Wenn das eigene Weltbild derart simpel gestrickt ist und man ausgerechnet in einer derart komplexen Welt so ein klares, unerschütterliches Freund-Feindbild ohne jegliche Grauzonen hat, dann muss man sich zur Verifizierung wohl hinter Großgehirnen wie Adorno oder Hegel verstecken. Die Meinung der beiden zum Thema „Antideutsch“ heutiger Prägung fände ich sehr lesenswert…

    Aber bis dahin arbeiten wir weiter an der Ausrottung Deutschlands mit Stumpf und Stiel. Denn erst wenn dies geschehen ist, sind alle Probleme der Welt gelöst, von Lampedusa bis Dosenpfand :)

  21. 21 Bähm Bähm 22. Oktober 2013 um 11:16 Uhr

    Naja Mister Dudeldadel. Gewalt ist nie gut, egal ob von rechts oder links. Aber einen gewissen qualitativen Unterschied zwischen Autos (eher links) und Menschen (eher rechts) demolieren kann ich da mit einigem Nachdenken doch wohl finden…

    Zudem ist dein Link ja dann eher auch ein Beleg für wiederum rechte Gewalt, WENN man unterstellt, dass die Morde da aus purem Hass gegen eine Ethnie (in diesem Falle wäre das dann Kategorie „Ausländer“ gegen „Deutsche“) und aus nichts anderem resultierten (das geht aus der Seite nicht hervor, es können und werden wohl auch andere Motive zu berücksichtigen sein).

  22. 22 kapsler hauser 22. Oktober 2013 um 11:56 Uhr

    oh nö, jetzt kullern die kartoffeln hier rein und schwafeln von linke gewalt sei so wie rechte gewalt…. warum zieht die pfostenparade nicht einfach weiter zu frei.wild?

  23. 23 Lafke 22. Oktober 2013 um 15:12 Uhr

    Ihr lasst euch mal wieder auf keine ordentliche Diskussion ein.
    Typisch Anti Ds, um es mit euren pauschalisierenden Wörtern zu sagen.

    Die USA ist weitaus schlimmer als Deutschland was Rassismus angeht. Deutschland hat natürlich auch starke Probleme, aber was das angeht topt kein Staat die Staaten. Tatsache, aber ihr könnt nicht mehr als mich stumpf als Kartoffel zu beschimpfen.

    Wenn man eine Meinung hat sollte man auch Argumente dazu aufbringen können.

  24. 24 kapsler hauser 22. Oktober 2013 um 18:00 Uhr

    mr. hindsight mit seiner verschwörungs-fascho-seite wurde hier gelöscht. solchen trotteln geb ich hier keine plattform, reicht doch die sonstige kartoffelparade (z.b. lafke) vollkommen…

  25. 25 gebis 22. Oktober 2013 um 22:00 Uhr

    Na servus,wo treibt der Konzernfaschismus eigentlich immer euch nützliche Schwachmaten auf,hihihi?

  26. 26 earendil 23. Oktober 2013 um 11:59 Uhr

    Und jetzt nennt mir einen Grund, nicht antideutsch (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein und dieses Land und die Mehrzahl seiner Leute zu verachten…

    Weil das, was du anführst, nichts speziell deutsches ist?

    Also, Antinationalismus sollte natürlich eine linke Selbstverständlichkeit sein. Und da die hiesige Nation halt die deutsche ist, heißt das für deutsche Linke in dem Sinne auch, antideutsch zu sein. Aber das ist auch alles. Den ganzen ideologischen Rattenschwanz, der an „antideutsch“ dranhängt, kann man getrost vergessen.

    Und Misanthropie ist zwar angesichts der herrschenden Verhältnisse und der entsprechenden psychischen Verfasstheit der Menschen irgendwie verständlich, aber eigentlich ziemlich bescheuert und v.a. letztlich unkritisch und unpolitisch.

  27. 27 realisator3000 23. Oktober 2013 um 15:32 Uhr

    Internetkommentarspalten sind schockierend, egal wo. Ich hatte es hier allerdings nicht so massiv erwartet.

  28. 28 Gehirnschnecke 24. Oktober 2013 um 7:29 Uhr

    @ Lafke: Wie soll man denn mit Dir „diskutieren“? Die Behauptung, dass „die USA“ rassistischer seien als Schland ist schlichtweg falsch. Einzelne Amerikaner sind nicht „die USA“. Alleine an der Tatsache, dass eine Integration in die USA immerhin möglich ist, zeigt deutlich, dass Du Dreck tippst. Sollte der „Deutsch-Türke“ Özil etwa von den staatstragenden völkischen deutschen Deppen die nächsten Jahre mal zum Deutschen „geadelt“ werden, verschwende ich vielleicht nochmal einen Gedanken an Dich. Aber das werde ich nicht tun müssen. Und Deine „Argumente“ kannst Du auch stecken lassen. Ich werde auf diesen Unsinn sicher noch nicht mehr Lebenszeit verschwenden – ich ärger mich jetzt ja schon über mich.

    @ Bähm Bähm: Soso, die pöse Gewalt ist also NIE gut… Sag das mal den Befreiern von Auschwitz, den Toten von Sobibor oder den Helden von Buchenwald (http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald#Befreiung_1945)

    @ Torsun: Bitte, bitte, lösch doch einfach ALLE Kommentare…

  29. 29 Bähm Bähm 24. Oktober 2013 um 11:19 Uhr

    @ Gehirnschnecke: Ich meinte das mit der Gewalt eigentlich bezogen auf politische Auseinandersetzungen. Wenn ich mich mit jemandem unterhalte und er nicht meiner Meinung ist oder ich seine Meinung abgrundtief Scheiße finde, dann kommt mir die Befreiung Ausschwitz als mögliche Konfliktlösung noch nicht direkt in den Sinn, da es wohl eher ein Extrembeispiel ist. Nichtsdestotrotz ist es auch bis zu mir Hinterwäldler vorgedrungen, dass Gewalt ein probates Mittel der Selbstverteidigung sein kann, wenn mir z.B. ein Nazi gegen meinen ausgesprochenen Willen und allen medizinischen Ratschlägen eine 2 Meter Holzlatte in den Arsch rammen möchte.

    Aber ich verbeuge mich vor deiner unendlichen Weis(s)heit, welche ich zum einen pigmentmässig als auch vermutlich (so deucht mir bei deinem Schreibstil) kopftechnisch nicht habe. Ich bewundere immer Menschen, die im alleinigen Besitz des Wort Gottes sind und entsprechend mit Recht abfällig über alles und jeden sprechen können…

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