Archiv für Dezember 2012

Kurze Werbe-Unterbrechung (Nur ein Spot)

Ich schenke meiner Familie auf jeden Fall etwas von Egotronic!

(weihnachtsmann)

Das Fest der Liebe steht vor der Tür und wie jedes Jahr erscheinen vor dem inneren Auge die großen Fragezeichen:

Was schenke ich dem Vater? Was der Mutter? Was der Schwester? Was dem Bruder? Was dem Sohn? Was der Tochter? Was den Großeltern? Was den Enkeln?
Wäre es da nicht praktisch, fände ich bei einem Anbieter für Alle etwas?“

Die Fragerei hat endlich ein Ende, denn es gibt schließlich Egotronic!

Sie mögen Musik? Kein Problem! Egotronic machen nämlich Musik!

Surfen sie einfach im Audiolith-Shop vorbei, denn dort finden sie ein reichhaltiges Angebot an Egotronic-Tonträgern.
Das Beste daran:
Sie können jedem Familienmitglied eine andere Langspielplatte kaufen und sich dann nach den Feierlichkeiten austauschen.
Das ist wunderbar und sorgt mindestens bis Neujahr für einen sozialen Austausch innerhalb der Familienbande.

Sie glauben Oma, Opa, Mutter, Vater, Kinder und Enkel haben in ihrem Leben genug Musik gehört und würden deshalb lieber einmal ein gutes Buch lesen? Auch das ist kein Problem, denn Torsun hat ein Buch über Egotronic geschrieben!

„Ich halte das Buch für seinen pädagogisch wertvollen Inhalt für absolut lesenswert!“ schrieb ein Rezensent bei Amazon und trifft damit den Nagel auf den Kopf! Die Geschichte ist wahrhaft pedagogisch wertvoll, aber ohne erhobenen Zeigefinger und deshalb sowohl für junge sowie ältere Leser geeignet. Perfekt, um nach dem weihnachtlichen Festschmauß in trauter Runde daraus vorzulesen.
Also nichts wie hin zum Ventil Verlag und ein Exemplar des gerade in zweiter Auflage erschienenen Meisterwerks ordern.

Sollten sie der Meinung sein, dass weder Musik noch Bücher adäquate Geschenke seien und ihre Liebsten stattdessen endlich einmal modische Textilien gebrauchen könnten, ist auch das kein Problem für Egotronic!
Im Audiolith-Shop gibt es wunderbare Shirts in vielen Formen und Farben.

Sie sehen:
Im Hause Egotronic finden sie für jeden das Richtige. Dafür stehen wir mit unserem guten Namen!

Fröhliche Weihnachten!

„Disco Disco Good Good“



Audiolith feiert den Weltuntergang

Meine knapp 20 Jahre alte Bilderreihe…

…mit Namen „bekifft malen“ wird derzeit in Oldenburg ausgestellt…

…weil der Herr links im Bild der Meinung war, dass seine Stadt bereit für diese Art der Kunst wäre:

Manche der Bilder hängen passenderweise auf einer Toilette, wo sie von einer Frau ohne gesicht begutachtet werden,…

Wer selbst mal gucken will, begebe sich in das internationale Jugendprojekthaus in Oldenburg.

Nachtrag:
Neben meinen Bildern werden auch welche von Frau Dr. Barbas ausgestellt. Da es keins davon im Netz gibt, verweise ich einfach mal auf ihre Seite:
KLICK!

„Du kannst nicht tiefer fallen als in die Hände Gottes“

Als 1992…


…in Deutschland die Flüchtlingsheime brannten, erstarkte auch der Markt für rechtradikale Musik. Deshalb fühlten sich einige Fernsehsender aufgefordert, Talksendungen zu starten, in denen mit rechten und vermeintlich linken Bands debattiert wurde.
Ich erinnere mich noch gut an eine Sendung, die in einem Klub in Ludwigshafen aufgenommen wurde. Zu Gast waren neben den Böhsen Onkelz, die Punkband Normahl und die Skinband Boots & Braces.
Wir beschlossen damals diese Veranstaltung mit mehreren GenossInnen aus dem Rhein-Main Gebiet zu entern, wurden aber schon am Eingang von einem großen Aufgebot an Ordnern abgefangen. Nach langen Verhandlungen wurde die Einigung erzielt, dass wir auf den Publikums-Rängen Platz nehmen durften, nachdem wir unsere mitgebrachten Transparente abgegeben hatten. Umringt von Ordnern bekamen wir die Ansage, dass wir „beim kleinsten Mucks“ rausfliegen würden.
Die Sendung war -wie zu erwarten- ziemlich furchtbar, obwohl zumindest einer der Moderatoren relativ bissig wirkte.
Fast schlimmer als die Faschobands fanden wir damals (und finde ich noch heute) Normahl, die immer wieder betonten, dass sie mit linkem Extremismus nichts zu tun haben wollten. Sie hatten vermutlich vergessen, dass sie selbst mal Zeilen wie „doch wir werden siegen, wenn die Steine fliegen“ gesungen hatten und repräsentierten nun einen „demokratischen Antifaschismus“, der über ein „gegen Nazis sein“ nicht hinaus ging und von Antikapitalismus nichts wissen wollte.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich fand diese Sendung neulich auf Youtube und möchte sie euch natürlich nicht vorenthalten…

Lustig finde ich an der Sendung, dass man ab etwa Minute 40 einen alten Genossen von mir -über den die Ärzte später einen Song schrieben- lauthals pöbeln hören kann.
Der einzige Lichtblick in diesem riesigen Haufen Scheiße…