Das Show-Wochenende

Das letzte Show-Wochenende war eins der besten im bisherigen Sommer 2012.
Da ich (von allen als „verwarlost unrasiert“ typisiert gelesen) in jungen Jahren ein Praktikum in einem Altenpflegeheim machte und deshalb immer noch weiss, wie mit alten Menschen und ihren Gebrechen umzugehen ist, um sie bestmöglich in ein „normales“ Leben zu integrieren, war Endi (von uns als „langhaarig“ und „betrunken“ typisiert gelesen) trotz Arm- und Rippenbruch mit von der Partie. Um ihm eine angenehme Reise zu gewährleisten, bekam er seine Bedarfsmedikation (von uns als „kühl blond“ und „durchsichtig klar“ typisiert gelesen) artgerecht per Schnabeltasse verabreicht.
Wir sahen viele tolle Bands -wie z.B. Kraftklub, deren Frontmensch ich nach der Show noch extrem trunken über eine sound-ästhetische Nähe zu „The Hives“ volllaberte- wobei mein persönliches Highlight ganz klar „The Sounds“ gewesen ist:

Ich war überrascht und ein klein wenig erschüttert, wie schön Antiamerikanismus klingen kann. Verdammt!

Da mich Bookingmensch Artur (von uns als „freundlich aber bestimmt“ typisiert gelesen) bat, unterwegs einige Fotos zu schießen, fügte ich mich in mein Schicksal und präsentiere euch nun einige Höhepunkte der Reise:

1.
Nicht nur bei unserem Booking-, sondern auch bei Veranstaltungsmenschen sehr beliebt: „Master Suppression Techniques“:

2.
Alte und Hilfsbedürftige hören leider oft furchtbar merkwürdige musik, die durchaus auch so ähnlich wie Rammstein klingen kann. Endi bei „Oohmph“. Schlimm:

3.
Der Samy hat anscheinend viel Pech und ein echt schweres Leben. Flüchtet er sich deshalb jetzt in eine Liebe für Deutschland? Wir werden es vermutlich nie erfahren, hoffen aber inständig, dass es ihm mittlerweile besser geht:

4.
Tradition ist ein hohes Gut, mit dem man durchaus auch mal werben kann:

5.
Ob sie wirklich gestaunt haben, ist nach wie vor unklar:

6.
Sowohl wir, als auch Supershirt staunten zumindest nicht schlecht über unsere eigene sowie die Trinkfestigkeit von Sasha alias Dick Brave von Dick Brave and the Backbeats:

7.
So einfach kann Umweltschutz sein. Da machten wir doch nur zu gerne mit und warfen alle Handtücher derer wir habhaft werden konnten in windeseile zu Boden. Soviel Pflichtbewustsein muss einfach sein:

8.
Zynismus! In Deutschlands Norden sehr geschätzt:

Was zu sagen bleibt:

Beide Shows (von uns als „schwitzig“ und „abgefahren“ typisiert gelesen) waren für uns grandiose Erlebnisse. Wir bedanken uns bei der Meute an Menschen, die so herzhaft mit uns gefeiert hat:

(HD-Aufnahmen sind für mich trotz IPhone leider immer noch ein Buch mit 7 Siegeln)

Ganz besonderer Dank geht an unseren Automensch Gina (von uns als „zuverlässig“ frauisiert gelesen), die unseren Suff und das Philosophieren über Schnappmuscheln, die Katzen ertränken so tapfer ertragen und uns sicher durch die Gegend kutschiert hat.

Zum Schluss:
Was fehlt ist eine Lustige Geschichte zu unseren lieben Kollegen-Menschen von Supershirt. Diese wird allerdings erst morgen erzählt werden.

Cheers!

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13 Antworten auf “Das Show-Wochenende”


  1. 1 mtdf 23. Juli 2012 um 14:41 Uhr

    du darfst mich gerne als „seit kenntnissnahme von egotronic staunend typisiert“ lesen. aber bitte diesen hinweis nicht als master suppression technique verstehen.

  2. 2 kapsler hauser 23. Juli 2012 um 15:03 Uhr

    juhuu, einer staunt schonmal! :D

  3. 3 g_rantelhuber 23. Juli 2012 um 15:06 Uhr

    Als ich dich das letzte Mal gesehen habe, habe ich auch gestaunt weil du mich so charmant/betrunken etc. angelächelt hast :-*

  4. 4 Julia 23. Juli 2012 um 17:58 Uhr

    Deichbrand war katastrophal organisiert, und als ihr gespielt habt standen nochmal 300 leute vorm zelteingang und haben sich die köppe eingehauen.. ein glück dass ich mich noch reinschummeln konnte (im hd-video weisser pixel vorne rechts).. war ne fette party danke ! p.s. was haben eigentlich frittenbude so gemacht ?

  5. 5 Julia 23. Juli 2012 um 18:05 Uhr

    Ach ja und die Polizisten haben kein Stück gerockt sondern waren unfreundliche kackaffen

  6. 6 kapsler hauser 23. Juli 2012 um 18:14 Uhr

    thanx! :)
    frittenbude durften ja leider nicht mehr wegen dem stress mit der stage.

    ich glaube polizisten und rocken ist ein widerspruch in sich. :D

  7. 7 shalom 23. Juli 2012 um 18:16 Uhr

    mensch, grantelhuber, alte antisemiten-gsp-kamelle: frag torsun doch endlich, ob du ihn ficken darfst. is ja schlimm, deine verklemmtheiten immer mitlesen zu müssen.

  8. 8 g_rantelhuber 23. Juli 2012 um 18:57 Uhr

    @shalom

    Ne, Torsun ist mir zu alt. Eher lebe ich an ihm meine Vaterkomplexe aus.

  9. 9 palim 24. Juli 2012 um 8:29 Uhr

    viel schlimmer als die „kackaffen“ von bullen waren die Ordner. diese waren nämlich (zumindest die, die an den brennpunkten eingesetzt worden) von der kategorie hirntode bremer hooligans. was die in ihrer freizeit noch so machen, dürfte ja hoffentlich den meisten bekannt sein.

  10. 10 Julia 24. Juli 2012 um 11:33 Uhr

    Über die ordner beschweren sich ja eh immer alle.. aber all der rotz konnt e ein fantastisches wochenende nicht kaputtmachen :)

  11. 11 Mirco 24. Juli 2012 um 11:44 Uhr

    zu mir waren sie eigentlich ganz nett!

  12. 12 palim 24. Juli 2012 um 20:59 Uhr

    zum glück gibt es ja nicht zuviele von diesen idioten.
    aber wer während der ausübung seines jobs eine „blood&honour“ bauchtasche tragen darf und sich aufregt darauf angesprochen zu werden(Ordner zu personengruppe:“ geht weiter ihr antifafotzen sonst knallts“)…muss sich nicht über konsequenzen beschweren.!

  13. 13 kapsler hauser 24. Juli 2012 um 21:30 Uhr

    das ist ja echt heftig. und erstaunlich, da an manchen stellen antifa-leute aus leipzig ordner waren.

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