Archiv für Juli 2012

Klickerklacker, wippen, tanzen


Greenville & Juicy Beats:

Auch das letzte Wochenende war wieder grossartig. Beim brandneuen Greenville-Festival nahe Berlin war leider -wie zu erwarten- nicht sonderlich viel los. Es scheint nach wie vor so zu sein, dass Berliner ihr Städtchen nur sehr ungern verlassen, um ins Umland zu reisen. Man kennt das ja vom Berlinfestival, das auch erst gut besucht wurde, als es aufs Gelände des alten Flughafens Tempelhof -also mitten ins Zentrum- umzog. Bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter noch ein paar Versuche wagen, denn das Lineup war ziemlich gut.
Aber seis drum… Wir waren jedenfalls froh, dass sich trotz der harten Konkurenz gar nicht mal so wenige Leute zu unserer Show auf der Indoor-Stage verirrten. Thanx!
Persönliches Highlight war für mich, nach unseren gemeinsamen Aufnahmen 2008 (Kotzen) mal wieder auf Walter Schreifels zu treffen, der mir sagte, dass er bei „Kotzen“ am liebsten die Bühne gestürmt hätte, um mitzusingen. Beim nächsten Mal.

Leider war dieses Zusammentreffen sehr kurz, weil wir in der Nacht noch in Richtung Dortmund zum Juicy Beats aufbrechen mussten.

Das Juicy Beats war wieder mal wunderschön. Viele tolle Acts auf vielen tollen Bühnen.

Dort ließ ich es mir nicht nehmen, erstmals in diesem Sommer ganz Fan einen grossartigen Musiker um ein gemeinsames Foto zu bitten:

Beardyman war ganz grandios und für den Fall, dass ihn irgendwer noch nicht kennen sollte, verlinke ich hier mal eine alte Show von ihm:

Nach unserer Show folgte mal wieder ein fröhliches Besäufnis mit den Genossen von Irie Revoltes (drittes Treffen/Date in diesem Festival-Sommer, aber immer noch kein Sex), Thees Uhlmann und Casper, weshalb mir am nächsten Tag so schlecht war, dass ich es nicht nochmal aufs Greenville schaffte. Deshalb verpasste ich leider Iggy Pop und das ist wirklich der einzige Wermutstropfen eines ansonsten rundum gelungenen Wochenendes.

Kommendes Wochenende ist jetzt erstmal frei und ich freu mich schon drauf, ein/zwei Feiernächte in Berlin zu verbringen…

Titanic legt nach

Olympischer Geist


(Vollbild)

Palestinian Olympics president Jibril Rajoub recently sent a letter to the International Olympics president Jacques Rogge thanking him for opposing the Israeli request to hold a moment of silence in remembrance of the victims in the massacre at the 1972 Munich Olympic Games,…

(zum Artikel)

Endlich tut mal jemand was,…

…gegen Dreadlocks!

Weiße Träger von Dreadlocks fordert RS auf, diese abzuschneiden. Es handele sich um »kulturellen Kannibalismus«,…

(Artikel lesen)

Wirklich der beste Kommentar,

den ich jeh unter einem Punk-Rock Musikvideo sah:

(Zum neulich von mir geposteten Frau Potz Video)

Wie kommen eigentlich die Leute auf meinen Blog?

Na so:

Frische Musik nach meinem Geschmack:

Infadels – From Out Of The Black Sky from Infadels on Vimeo.

„Die Natur ist dein Feind“

So heisst der erste -schon sehr weit gediehene- neue Egotronic-Song. Er hat einen -für Egotronic-Verhältnisse- sehr harten Zwischenpart und ich freue mich extrem, dass ich für Diesen Felix, seines Zeichens Sänger der hervorragenden Kapelle Frau Potz, gewinnen konnte. Seine Stimme dürfte ganz exzellent dazu passen:

Supershirt – Deichbrand

Am Samstag spielten wir mit den Kollegen von Supershirt (8000 Cent) auf dem Deichbrand. Sie hatten gerade 2 1/2 Songs gespielt, als sich plötzlich das komplette Zelt leerte und die Jungens abbrachen. Was war geschehen?

Ganz genau liessen sich die Gründe trotz ausgiebiger Recherche nicht ermitteln. Es kristalisierten sich allerdings zwei unterschiedliche Thesen heraus, die einigermaßen glaubwürdig wirken, wobei ihr -liebe Leserinnen und Leser- selbst entscheiden müsst, welche euch plausibler erscheint:

These 1
Gas-Austritt
Supershirts Mischer heisst Hans Meiser und ist ein äusserst merkwürdiger Kauz, der gerne billige Schnäppse trinkt und einen starken Faibel für Bohnen- und Kohlsuppe hat. Dass diese Kombination eine durchaus prisante Mischung sein kann, zeigte sich in dieser Nacht aufs Eindrucksvollste.
Es begann damit, dass der Lichttechniker und das Theken-Personal einen üblen, gasähnlichen Geruch wahrnahmen, der so penetrant wurde, dass ihnen nichts anderes übrig blieb, als Diesen ordnungsgemäß zu melden. Spezialisten ermittelten darauf hin, dass eine extreme Explosions-Gefahr bestand, woraufhin sie die Ordnungskräfte anwiesen, das Gelände zu räumen.
Für diese These spricht ein Interview, welches ich kurz nach Abbruch mit der Band führte, wobei sie mir die Erzeugung des giftigen Gases in die Schuhe schieben wollten, um ihren Tontechniker zu schützen:

These 2
Schlechtes Songwriting

Supershirt haftet ja bekanntlich der zweifellos falsche Ruf an, Hits zu schreiben (vergleiche: 1 / 2 / 3). Nachdem sie nun 2 1/2 dieser sogenannten „tollen“ Songs zum besten gegeben hatten, erkannte das Deichbrand-Publikum die wirkliche „Qualität“ der Stücke und verliess blitzartig das Zelt.
Für diese zweite These wiederum spricht ein Interview, welches Endi mit Teilen der Band und des Orga-Teams führte:

Das waren sie nun, die zwei Thesen. Beiden wohnt ein gewisses Maß an Glaubwürdigkeit inne, auch wenn vermutlich niemals endgültig geklärt werden kann, welcher nun wirklich zum Abbruch führte.