Das Ende von Fix und Toxi

Die Vorgeschichte: Klick!

Das traurige Ende von Fix & Toxi ist schnell erzählt:
Sie kündigten ihren Job bei der Sparkasse und gaben sich -Lupo im Gepäck- mit vollem Einsatz dem Heroin hin, ließen sich merkwürdige Frisuren wachsen, wurden depressiv und gründeten eine extrem erfolgreiche Grunge-Band namens Walhalla oder so ähnlich (irgendein spiritueller Ort eben). Sie wurden zum Sprachrohr einer ganzen Generation, was sie allerdings nie sein wollten, weshalb sie noch viel depressiver wurden:

Lupo ging das ewige Gejammer irgendwann mächtig auf die Eier. Er wollte einen aggressiveren Sound und bösartigere Texte, was vermutlich etwas damit zu tun hatte, dass er im höchsten Maße Crack-Abhängig wurde. Er begründete diese Sucht damit, dass Crack wesentlich mehr dynamisches Potential in sich trüge. Außerdem habe er im Laufe der Zeit eine gepflegte Spritzen-Paranoia entwickelt und Rauchen sähe sowieso wesentlich cooler aus.:

Als der Erfolg nachließ und das Geld kaum noch zur Befriedigung ihrer diversen Süchte ausreichte, schmiedete Lupo einen durch und durch finsteren Plan, welcher getrost ebenfalls auf seinen ungehemmten Crack-Konsum zurückgeführt werden kann.
Würden Fix & Toxi unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen, könnte das einen enormen Anstieg an Popularität und Plattenverkäufen bedeuten. Es wäre eine Leichtigkeit ihr Ableben der CIA oder dem MOSSAD in die Schuhe zu schieben, schließlich waren sie mit ihrem Sound unangefochten die Staatsfeinde Nummer 1 der ganzen Welt (auf jeden Fall mindestens Nummer 2 oder in den Top Ten). Gedacht, getan: Lupo lockte seine ahnungslosen Opfer unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand in ein nahe gelegenes Waldgebiet…

…und erschlug sie dort mit einem überdimensionalen Wattestäbchen, welches er einige Tage zuvor dort deponiert hatte. Gut versteckt im Unterholz versteht sich:

Danach entsorgte er ihre leblosen Körper in einer nahegelegenen Schlucht. Man sollte sie finden, aber eben nicht sofort:

Das war sie also, die traurige Geschichte einiger junger talentierte Comic-Figuren, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurden. Sie hätten die Welt verändern können, wenn sie doch nur bei der Sparkasse geblieben wären!

ENDE

Epilog:
Was aus Lupo wurde, weiss keiner so genau, denn er sollte den Wald nie wieder verlassen. Böse Zungen behaupten bis heute, er habe sich auf dem Nachhauseweg aus selbst gesammelten Pilzen ein Ragout gekocht und darauf hin den Ausgang nicht gefunden.
Was bleibt, ist die Legende, dass man ihn in diesem Wald in hochsommerlichen Vollmond-Nächten auf morschen Baumstämmen würde trommeln hören können.

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5 Antworten auf “Das Ende von Fix und Toxi”


  1. 1 Kontertanz 25. Juni 2012 um 22:51 Uhr

    Es ist einsam auf dem Olymp. Das kann einen schon ganz schön fertig machen.

  2. 2 Haha 04. Juli 2012 um 3:31 Uhr

    Ich hab gehört Lupo hat ’ne Band namens Egotronic gegründet. Witzig, nicht?

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