Nach der Tour ist vor der Tour (Gegengerade – die Tour):

Am Samstag war die offizielle Premiere des Films Gegengerade!
In Berlin wurde wärend der Berlinale dieses Ereignis schonmal vorgefeiert…

und auch sonst läuft die Promo auf hochtouren.

Da ja egotronic für den Film-Sound engagiert worden waren, bot es sich für Audiolith an, den offiziellen Soundtrack zum Film zu releasen. Er wird am 01.04. erscheinen:

Deshalb:

Fuck the law! Was ist Kino und was ist ein Konzert? Was ist Industrie? Was ist ein Major? Was ist ein Verleih?
Muss man runter von der Bühne, um mit dem Publikum auf Augenhöhe zu sein? Gründen wir eine Crustpunk Band?
Zum bundesweiten Kinostart des großartigen Spielfilms „GEGENGERADE – 20359 St. Pauli” haben sich dessen MacherInnen, sowie das Label Audiolith und die Unterhaltungskapelle Egotronic etwas Besonderes ausgedacht.
Jetzt kommt mal wieder ein genialer Marketingstunt werden Sie meinen – und Sie haben Recht. Diese Idee gab’s noch nie! Wir nehmen Tareks alten Van und gehen auf Tour. Dazu gibt es Schnaps, laute Musik, wilde Abenteuer und eben den Film. Wir kommen in Euer schimmliges JUZ, bauen dort eine Leinwand auf und zeigen den Film.
Danach wird es praktisch: Egotronic und Diskocrunch spielen zum Tanz! Anschließend legt noch irgendwer auf.
Geil, oder?
Seien Sie dabei und erleben Sie ganzheitliche Unterhaltung der dreckigen Art. Hier die Stationen:

Seid die ersten, die dieses „ganzheitliche“ Event besuchen und kommt noch diese Woche nach Hannover, Lübeck oder Magdeburg, Yeah!

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15 Antworten auf “Nach der Tour ist vor der Tour (Gegengerade – die Tour):”


  1. 1 noosh 28. März 2011 um 15:54 Uhr

    hauptsache beck’s saufen.

  2. 2 kapsler hauser 28. März 2011 um 18:40 Uhr

    hauptsache überhaupt saufen.

  3. 3 xxx 29. März 2011 um 13:40 Uhr

    hauptsache fame?

    Also wirklich, dass sich Audiolith so von einem Produzenten verkaufen lassen, hätte ich nicht gedacht.
    Langsam verliere ich wirklich den Glauben an Musik als (spontaner) Ausweg aus dem Kapitalismus, hinter der Musik steht doch wieder nur das Interesse Geld zu machen.
    Audiolith ist auf jedenfall kein Gegenentwurf zu dem Verkauf von Emotionen, es richtet sich nur an einen kleineren Kundenkreis. Beziehungsweise größeren Kundenkreis, da es mittlerweile Mainstream ist, nicht Mainstream zu sein.

    Der einzige Ausweg ist wohl die line, ähhh ich meine die Leine, zu ziehen.

    dienstägliche Grüße!^^

  4. 4 kamm schott 29. März 2011 um 16:00 Uhr

    genau,XXX alias Vin diesel,haste natürlich vollkommen recht.
    Hier wird der Kapitalismus nach allen regeln der Kunst unterstützt,ganz zum leid aller ANTIMAS (Anti-Mainstream-Aktivisten).Und dann noch bei solch einem Produzenten-Kirmes-Proll,also wirklich.kein wunder,dass dem label (zu recht) prolletentum und abzockerei vorgesetzt wird.

    Ich hab da ne einfache lösung gefunden,dem Kapitalismus den Mittelfinger zu zeigen:ich zieh mich aus und geh innen wald sterben,dann bekommt von mir keiner mehr was!

  5. 5 kapsler hauser 29. März 2011 um 18:09 Uhr

    ist das jetzt ein witz oder was?

  6. 6 xxx 29. März 2011 um 23:15 Uhr

    Also von mir nicht, ich meine das vollkommen ernst… Was das von kamm schott sein soll, weiß ich nicht. Und das mit Vin diesel versteh ich nicht. Ich fühle mich nicht wie ein Antima, mir ist vollkommen egal, was der mainstream für richtig oder falsch befindet, es geht darum, dass ich noch ne gewisse aussage und emotionen oder positive gefühle in den liedern die ich höre haben will, mit denen ich mich (als drogenabhängiger linksradikaler zionist – um das mal überspitzt darzustellen) identifizieren kann, und wenn das einfach heißt, dass der/die Künstler sich selbst treu bleiben und das auch leben, was sie sagen.
    Oder auch einfach nur nen geilen Flow in der Stimmme, der Beat passt und die Rhetorik rockt (wie z.B. bei den Beginnern oder eins zwo).
    Es sollte zumindest so rüber kommen als ob die Musik an sich, das kreative, oder der Inhalt an erster Stelle kommt, und nicht das Befriedigen der (vorher durch die werbung geweckten) Bedürfnisse möglichst vieler Menschen.

  7. 7 xxx 29. März 2011 um 23:30 Uhr

    Also nach Adorno ist mir der Wahrencharakter der Musik unter dem Label Audiolith (insbesondere Frittenbude) zu sehr in den Vordergrund gerückt. Die Musik wird zu sehr Konsumgut.

    Frei nach Adorno würde ich sagen:
    Wenn jemand auf doch sehr feierbarer Musik darüber singt, dass der Mainstream/Nazis/Kapitalismus nicht zu ertragen ist, dann finde ich, dass gerade diese Musik nicht zu ertragen ist, weil er, indem er das Entsetzliche doch noch irgendwie konsumierbar macht, schließlich daraus noch etwas wie Konsumqualitäten herrauspresst.

  8. 8 xxx 29. März 2011 um 23:37 Uhr

    Um das zu konkretisieren:
    Wenn jemand schreit: „Raven gegen Deutschland!“, dann steht für 90% der Leute auf Egotronic/Frittenbude Konzerten doch vorallem das Raven als die Kritik die dahinter steht an erster Stelle. So wird in meinen Augen die Kritik in Konsumqualität umgewandelt.

  9. 9 e.r. 30. März 2011 um 0:11 Uhr

    lmao lmao lmao – selbst massona ist ja für einige leute konsumierbar, definiere erstmal unkonsumierbare musik (hans albers vielleicht? oder arbeiterkampflieder aus den 30zigern? oder pionierlieder aus der ddr? – zwölftonmusik ist doch längst mainstream, wenn auch nicht auf rtl)

  10. 10 tee 30. März 2011 um 0:50 Uhr

    Wenn jemand schreit: „Raven gegen Deutschland!“, dann steht für 90% der Leute auf Egotronic/Frittenbude Konzerten doch vorallem das Raven als die Kritik die dahinter steht an erster Stelle

    das dahinterstehende steht nicht an erster stelle – SKANDAL!!!

    und lern erstmal etwas interpunktion!

  11. 11 tee 30. März 2011 um 1:14 Uhr

    Also nach Adorno […] Frei nach Adorno

    was du nun adorno noch damit zu tun haben …

  12. 12 kapsler hauser 31. März 2011 um 7:20 Uhr

    ich benutze diese abkürzungen ja nur ungern, aber jetzt muss:

    LOL ROFL MAO!
    :D

  13. 13 skp 31. März 2011 um 12:19 Uhr

    „als drogenabhängiger linksradikaler zionist“ – die kurzform ist trottel, da muss man nicht so viel schreiben.

  14. 14 gutsCakeEarshot 31. März 2011 um 19:32 Uhr

    geilomatische Aktion!
    und sogar SLIME war dabei!

    Und wieso waren eigentlich die Bullenärsche vorort?…. wobei… brauchen diese ****** überhaupt ’nen Grund?

    ganz abgesehen davon:
    Das hat mal gewaltig Lust auf den Film gemacht! Yeah!

  15. 15 Antideutscherspinner 03. April 2011 um 22:41 Uhr

    Ihr Antideutschen habt mal wieder bewiesen das was ihr singt nicht besonders ernst nehmt. ich wohn auf St. Pauli, ich hasse die Aufwertung dieses Viertels und dieser Film ist ein Teil davon. er soll rüberbringen das st. Pauli noch ganz wild ist..
    So ein Scheiß..
    Ihr Antideutschen drogenverherrlichenden Spinner labert iwas von wegen der Kapitalismus is so kacke untersützt bedingunglos Israel und die USA und geht auf gentriefizierungsbenefizveranstaltungen
    Ihr seid ne Schande für die Szene..

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