Archiv für November 2010

GENAU:

Ich bin weiterhin gegen tabulosen Sex, Drogenkosum, Deutschlandhass und ausschweifende Feierei, hab mich aber aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschlossen. (frei nach den grünen)

warum? darum!

Herrenmagazin-Remix

Am 03.12. erscheint endlich der Remix für meine derzeit liebste Gitarrenschrammel-Band Herrenmagazin
(myspace / facebook)
Er klingt so…
Herrenmagazin remix hoerpro by torsun
und hier gibt´s Infos zum Release:
KLICK!

So sieht´s aus:

Chemie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander.

90er-Cover für die Intro

Die Intro veröffentlicht am 15.12.2010 eine Picture-Vinyl 7” mit 2 Cover-Versionen von großen 90er-Hits. Zu meiner großen Freude, wurde egotronic (facebook/myspace) angehaun, eine Seite beizusteuern.

Ich entschied mich für den großartigen Song „No Limit“ von 2 Unlimited und da zu Eurodance traditionell eine Frauenstimme und ein Rapper gehört, fragte ich Ira Atari (facebook/myspace), ob sie mit mir zusammen den Gesang übernehmen wolle, was sie bejahte.
Wie so oft, gibt´s jetzt hier eine kurze Hörprobe, die gleich noch die mehrfach gestellte Frage beantwortet, wie denn der Song heisst, der in den Letzten beiden Folgen egotronic-TV kurz zu hören war.

egotronic feat Ira Atari – No Limit:
No-limit hoerprobe by torsun

Nachtrag aus der aktuellen Intro:

sonntagsmusik:

mehr sonntagsmusik?

Nächstes Jahr zum 10jährigen Band-Jubiläum…

…geht´s für egotronic auf´s Hurricane und Southside.
Wir freuen uns drauf!

egotronic-TV folge 9:


egotronic-TV

p.s:
Um zu untermauern, das sich egotronic-TV strickt an Fakten hält, seien an dieser Stelle noch die beiden letzten Facebook-Einträge der im Video gehassten Band zitiert:

Holt Euch jetzt unser ALBUM-PACK (ink. „WIR SIND …“ CD + SHIRT+ TASCHE + signiertes POSTER + 5 DJ STICKER) für 30.- Euro! Einfach eine Mail senden mit dem Betreff „…ALBUM PACK“ an:
…@web.de

„Keep voting for … – Danke!“

LEWE SCHLÄGT ALLES KAPUTT!

Irre lustig!

Shows diese Woche

egotronic unterwegs:
17. Nov 2010 Musikbunker Aachen
18. Nov 2010 603 qm Darmstadt
19. Nov 2010 Posthalle Würzburg
20. Nov 2010 Kreuz FULDA
21. Nov 2010 konspirative Küchen-Konzerte Hamburg. Danach Aftershowparty in der Soulkitchen-Halle:

JEANS TEAM!

Es war im Jahr 2000, als ich Jeans Team zum ersten mal bei meiner damaligen Freundin in Kassel hörte und ich muss zugeben, dass ich sie -im Vergleich mit der Freundin- beim ersten Hören nicht besonders prickelnd fand, weshalb ich damals vorschlug, beim Kuscheln lieber etwas anderes zu hören.
Dieser erste Eindruck von Jeans Team verkehrte sich innerhalb kürzester Zeit in sein Gegenteil und ich begann die Kapelle für ihren nicht selten etwas kitschig klingenden Sound zu lieben.


(Der Jeans Team Song, der sich als erstes in meine Gehörgänge bohrte)

Diese Liebe blieb -im Gegensatz zu der zwischen meiner damaligen Freundin und mir- bis heute bestehen und wenn ich nach meinen musikalischen Vorbildern gefragt werde, fallen mir in der Regel 4 Acts ein, die den Sound von egotronic maßgeblich mitgeprägt haben:

1.
ANDREAS DORAU, der mich mit seinem Konzert 1996 im Heidelberger Schwimbad-Club dazu bewog, zukünftig fast ausschließlich elektronische musik zu machen.

2.
MIKRON 64, der -wie der Name schon impliziert- meine Liebe für alte Gamesounds und Vocoder aktivierte.

3.
CONSOLE, der mit 14 zero zero einen zeitlosen Hit dieses Genres schrieb.

Und natürlich:
4.
JEANS TEAM, die mich mit ihrem unfassbaren Gespühr für schöne Melodien in ihren Bann zogen und die live unvergleichlich punkig abgingen und somit bewiesen, dass Elektro-Musik und Punk-Attitüde durchaus sehr gut zusammen passen können.

Als mich Chrissie von Mainstage neulich fragte, ob ich in meinem Blog die neueste Veröffentlichung (Doppel-Vinyl-EP / erschienen am 15.11.) der mittlerweile auf 2 Leute geschrumpften Band besprechen wolle, gab ich zu bedenken, dass meine Schreibe bestimmt nicht unvoreingenommen wäre, sagte aber selbstverständlich zu, da ich dadurch die Möglichkeit bekam, umgehend die neuen Songs zu hören.
Und Unvoreingenommenheit hin oder her… Die neuen Songs sind schlicht und ergreifend einfach nur Geil!

Da wäre als erstes der Opener „TOTES KINO“, der von der Vereinsamung eines Kinos berichtet.

Zwischenbemerkung:
Wäre dies eine traurige Geschichte mit Musik (wie z.B. High Fidelity / tolles Buch-toller Film) und keine Plattenbesprechung, könnte man jetzt einen hervorragenden Bogen zur oben erwähnten Verflossenen schlagen und darüber jammern, dass man ohne sie vereinsamen würde und sich nun mit dem passenden Lied-Text in Selbstmitleid suhlen muss, anstatt… Aber das nur am Rande.
Zwischenbemerkung Ende!

„TOTES KINO“ stampft und fiept, wie man es von Jeans Team gewohnt ist und einfach lieben muss.
Wenn dann aus den Boxen „Kein Mensch, kein Tier, kein wir mehr hier“ ertönt, wird der „zweite Song“ schon vorweggenommen. Ich verwende die Anführungszeichen bei „zweite song“ durchaus mit bedacht, denn eigentlich handelt es sich bei „KEIN MENSCH“ um die Fortsetzung von Song eins, nur eben auf der anderen Seite des Vinyls, womit der Ausdruck „Doppel-A-Seite“ einfach mal wörtlich genommen wurde.
Oder soll das evt Kunst sein?
Fickende Hölle… wenn ein song so Rockt, ist mir scheissegal, ob daraus zwei gemacht werden oder wie man das dann nennen soll.
Mein Fazit zur ersten Scheibe: Großartig!

Die zweite Scheibe startet mit „COCKTAILSTÄNDER“. Einem Song, der etwas langsamer, härter und monotoner daherkommt und mit folgendem Text glänzt:

Ich bin zwar nur dein Cocktailständer… aber ich bin dankbar, dass ich hier sein darf.

zweite Zwischenbemerkung:
Auch wenn der Text vermutlich anders gemeint ist, passt das wieder sehr schön zur traurigen Geschichte mit Musik über die Verflossene.
Ich stelle mir das so vor, dass der frustrierte Hauptdarsteller den Song hört und von Selbstmitleid gepeinigt darüber sinniert, dass er im übertragenen Sinne ja auch nur so etwas wie ihr Cocktailständer gewesen ist, was aber immer noch besser war, als die jetzige vereinsamung. Welche schmach… Wie tief kann man eigentlich sinken?
Diesem Hauptdarsteller möchte ich lauthals zurufen: „Mensch, reiss dich mal zusammen und beware wenigstens noch einen kleinen Rest Würde!“ Aber lassen wir das!
Zwischenbermerkung Ende!

„COCKTAILSTÄNDER“ läd natürlich mitnichten zum frustrierten sitzen, sondern eher zum exzessiven Stürmen der Tanzfläche ein, denn wer liebt es nicht, wenn die Bass-Drum knallt und der Bass knarzt. Ich für meinen Teil bin definitiv begeistert.
Auf der B-Seite befindet sich ein Remix von „COCKTAILSTÄNDER“, der mir persönlich nicht so zusagt, weshalb lieber andere darüber berichten sollen.

Nichts desto trotz lautet mein Gesammtfazit wie folgt:
Tolle Songs, Tolle Platten! Ich bitte darum sie käuflich zu erwerben und die Band zu unterstützen.
Nur wer wirklich keine Kohle besitzt, sollte sich die Songs illegal ziehen, denn Armut darf kein Grund sein, diese grandiose Musik nicht zu hören! BASTA!

HÖREN!

LINKS:
Jeans Team (facebook/myspace)
Alkomerz (facebook/home)