ausgerechnet heute…

…wo es wieder besonders heiss ist geht die fahrerei weiter.
egotronic dates:
Donnerstag 7. Aug. Chemnitz – ReBa84
Freitag 8. Aug. Kißlegg – getstoked-openair
Samstag 9. Aug. Landau – Fatal

ich freu mich trotzdem drauf! :)

und am montag kommt dann dieses gerät bei mir an:

da werd ich nächste woche wohl nicht aus dem studio kommen… yeah!

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40 Antworten auf “ausgerechnet heute…”


  1. 1 classless 07. August 2008 um 16:01 Uhr

    Viel Spaß! Ich muß bis Samstag arbeiten…

  2. 2 plus 07. August 2008 um 19:13 Uhr

    Achja, die gute BCD 2000. Hatte ich auch. Für‘n Anfang langts, aber man will schnell mehr ;)
    Achso, und benutz ja nich die beiligende Software, damit machts gar keine Laune!

  3. 3 mtdf 07. August 2008 um 19:45 Uhr

    shit, das hättest du von mir kriegen können, ich will meins nicht mehr. ich schlepp ja seit einiger zeit lieber wieder platten :)

  4. 4 d3xtro 07. August 2008 um 23:56 Uhr

    @ mtdf: erzähl mal bitte mehr. bin grad auch dabei umzustellen auf digital. wo sind da für dich die unterschiede, vorteile/nachteile?

  5. 5 plus 08. August 2008 um 0:49 Uhr

    ich bin zwar nicht angesprochen, aber ich erzähl trotzdem mal, was ich über das behringer ding sagen kann.
    zuersteinmal funktioniert es. die pitchfader sind jedoch zu ungenau. buttons fühlen sich gut, eq’s auch, kanalfader sind etwas wackelig aber liegen gut in der hand. jogwheels sind nur zum durch-den-song-spulen zu gebrauchen. beiliegende software (BDJ) ist nicht zu empfehlen. ich hab DJDecks benutzt, das damals noch 38€ kostete, heute leider ein vielfaches davon.
    das ding ist spaßig, wenn du aber mehr willst, oder schon länger dabei bist, ist ein besserer controller, oder ein DVS definitiv angesagter.

  6. 6 rampue 08. August 2008 um 2:08 Uhr

    och zum anfang ist das ding bestimmt geil :)
    hauptsache man hat mal die software in der hand :)

  7. 7 scheckkartenpunk 08. August 2008 um 11:34 Uhr

    beim behringer sollte doch traktor le beiliegen? das ist bestimmt recht komfortabel, da die effektsektion genau so auf dem behringer abgebildet ist. dvs ist nur was, wenn man von dem „große schwarze scheiben drehen“ nicht lassen kann – ne zusätzliche fehlerquelle ist es allemal und von dem sinn digitale files zu haben, die dann als simulation auf dem plattenspieler laufen, nur um dieses alte gefühl weiter mit sich rumtragen zu können bin ich inzwischen auch nicht mehr überzeugt.

    ich schau mir auch grad ne menge konsolen an, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich so viele regler brauche, oder ob es novation nocturn nicht auch bringen würde. einen vorteil hat das teil schon mal – es ist klein.

  8. 8 plus 08. August 2008 um 12:26 Uhr

    der bcd 3000 liegt traktor LE bei, der 2000er nicht. das ist soweit, bis auf die treiber, auch der einzige unterschied zwischen den beiden.

  9. 9 plemo 08. August 2008 um 12:32 Uhr

    Behringer ist generell alles andere als zu empfehlen.
    Über 15 Jahre Erfahrung mit Tontechnik haben das schon oft bestätigt. Einer meiner Lieblingssprüche zu Behringer:
    Behringer verursacht Halluzinationen und unterstützt Kinderarbeit. Bitte bitte lasst die Finegr von derart üblem Unsinn. Es ist billiger geht aber unproportional zum Preisvorteil schneller in Arsch als vergelichbare Produkte anderer Hersteller. Frag mal Miki, der hat tolle Controller fürn Appel udn en Ei bei Ebay bekommen. Miki ist eh ziemlich fit mit Traktor. Torsun ruf ihn an.
    Behringer ist echt Ranz. Für deren kundenverachtende Verarschungspolitik darf man denen kein Geld in der Rachen stecken.

    BUMM !

  10. 10 gtz 08. August 2008 um 12:51 Uhr

    für meinen vj kram und zum krach machen benutz ich n behringer bcr 2000, und das wirkt bis jetz trotz eher ruppiger behandlung ganz robust. alelrdings hab ich letzten samstag reingeschwitzt und ich glaube, jetz sind zwei von den drehtüdeldingern im arsch :-

  11. 11 Johnny Kasalla 08. August 2008 um 15:13 Uhr

    ups.

  12. 12 mtdf 08. August 2008 um 16:11 Uhr

    @ d3xtro:

    da könnte man wohl bücher füllen mit, ich schreib hier mal die für mich wichtigsten punkte.

    bei mir lag das problem mehr am computer. ich gab danach dem bcd gar keine chance mehr. hatte kurz vor dem auflegen zwei bluescreens, was mich etwas ins schwitzen brachte. benutzt hab ich die softwarelösung ca. 5, 6 mal.

    den digitalen part mach ich jetzt mit einem pioneer cdj 200 und einem numark icdx. letzter liest sogar memorysticks und man kann die daten darauf bearbeiten wie eine cd: loopen, scratchen, bis 100% pitchen, mit effekten versehen. der cdj hat eine sehr geile loopcutfunktion und der endpunkt des loops lässt sich nahtlos verschieben bis auf samplegrösse – boys noize lässt grüssen. noch geiler ist diesebezüglich der 400er, aber der war mir damals zu teuer.

    der grösste vorteil des laptops ist für mich neben dem geringen gewicht und dem relativ geringen preis der daten gegenüber cdplayern natürlich die dateisuchfunktion und gegenüber vinyl, dass mp3s gegen kratzer resistent sind und man nie feedback-probleme hat. andererseits ist eine einigermassen okay sortierte plattenkiste/cd-mappe und ein sinnvoll aufgebauter memorystick (ordner nach temposchritten) auch gut. und die plattenspieler müssen halt gut aufgebaut sein, damit’s nicht brummt.

    der grösste nachteil des laptops ist meiner meinung nach, dass er abstürzen oder im betrieb kaputt gehen kann und dann gleich alles weg ist. also hat man am besten gleich zwei. es soll ja auch djs geben, die jedes vinyl doppelt haben.

    die behauptung, dass die bcd software mängel hat, deckt sich mit meiner erfahrung. ein problem was ich feststellte war, dass gewisse mp3s nicht richtig eingelesen wurden und nur rauschen drauf war. auf jeden fall ist es zu empfehlen, die durchzuhören und auszusortieren. die wellenformdarstellung ist aber okay und die drehräder fand ich ganz praktisch. die handhabe der bpm werte ist ein witz. oder ich hab’s nicht gecheckt.

    ich bin wieder auf vinyl und cds zurück, weil sich software nicht mit meiner art aufzulegen gedeckt hat. ich brauch das „hands on feeling“, was auch eine konsole so nicht bietet, und komme auch auf ganz andere ideen. es macht mir mehr spass, es kribbelt mehr, man kann auch mal übergänge verhauen (gut, der bluescreen-thrill ist weg). mit der bcd hab ich ziemlich schnell übergänge perfekt hingekriegt, aber es plätscherte dann auch alles so vor sich hin.

    über die soundästhetik will ich nicht viel sagen, ich bin kein purist, der nur vinyl geil findet. bei gewissen musikrichtungen mit ganz auffällig platzierten tiefen bässen hatte ich schon den eindruck, dass platten viel geiler klingen (bmore und miami bass sachen). ansonsten achte ich darauf, dass es möglichst 320er mp3 sind und hör sie im zweifelsfall im proberaum laut an.

    ich glaube jedenfalls, dass mit software/konsole auch superviel möglich ist, und sehr interessante spässe machbar sind, wenn man sich genug eingehend damit beschäftigt. hat ja bestimmt einen grund, dass so viele darauf schwören.

  13. 13 d3xtro 09. August 2008 um 18:57 Uhr

    hmmm, ja diese „hands-on-feeling“ war bisher der grund weswegen ich mich geweigert habe umzusatteln.
    dank erstmal für die infos.
    hab den x-session pro von m-audio zum b-day geschenkt bekommen :)
    jetzt gibts eh kein zurück mehr, freu mich drauf.

  14. 14 rude raver 10. August 2008 um 21:08 Uhr

    faderfox macht gute kontroller. klein und fein. pitch-shift und die drehteile braucht eh kein mensch mehr bei digitalen mixen. bpm wird automatisch erkannt oder kann eingestellt werden und lassen sich ja bei traktor auf master/slave schaltung synchron stellen und wupps gehts gleich.

    platten klingen meistens besser dadurch das da mehr arbeit in den sound gesteckt wird. der cutter von gut geschnittenen platten macht da noch einiges mehr. wuerde immer nur mit wav/aiff files auflegen, mp3s sind immer käsig.

  15. 15 cursed_phil 10. August 2008 um 21:14 Uhr

    ohje, du hast dir die bcd2000 gekauft? ich hab das 3000er und nur probleme damit. muss aber auch irgendwie schon kaputt angekommen sein, muss ich garantiemäßig endlich mal klären.
    sobald es dann wieder heil da ist, werd ichs aber auch gleich wieder verkaufen ;D
    als reiner midi-controller mags okay sein, für mehr aber niemals. also nicht das eingebaute audio-interface oder ähnliches benutzen…

  16. 16 scheckkartenpunk 11. August 2008 um 10:15 Uhr

    @rude raver: also daß beim vinyl mastering so viel arbeit reingesteckt wird liegt nicht daran, daß da ein besserer klang rauskommen soll, sondern daß vinyl physikalische limitierungen hat, die beachtet werden müssen. das master für vinyl wird da sozusagen so verschlechtert, daß es auf vinyl optimal gespeichert werden kann.

    ob aiff, wav oder mp3 – den unterschied hört im club kein mensch. dazu sind fast überall die anlagen eh viel zu grottig, und wenn sie gut wären, dann nicht im auiophilen sinne, so daß man da einfach aus dem blauen hören könnte ob das mp3 ist oder nicht. ein mp3 label was was auf sich hält verkauft auch gemasterte mp3s.

  17. 17 rude raver 11. August 2008 um 15:15 Uhr

    klar gibts limitierungen für vinylschnitt. verschlechtert wirds aber nicht, kann zwar passieren wenn man unbedingt superviel musik auf eine scheibe unterbringen will, ist eben genauso wie mit mp3, wenn du nur 20mb platz hast und da aber 20 minuten reinkriegen willst wirds halt dünn.
    ich fand schon einen riesen unterschied zwischen mp3 und aif files. mp3 klingen irgendwie schlapp. ok es geht vermutlich auch, hauptsache irgendwas lautes ist da, aber gerade im bass bereich weiss ich nicht so recht, geht halt nicht tief genug oftmals. kann man naemlich pech haben und der mp3 codierer der benutzt wurde hat einen lowcut gemacht. habe aber selber zuletzt vor 8 jahren mit mp3s aufgelegt und fand die soundqualität im vergleich zu meinen mod-files super schlapp. mag sein das neuere encoder besser arbeiten.

  18. 18 plus 11. August 2008 um 17:23 Uhr

    MP3 kann man mit ein bisschen Know-How heute sehr leicht sehr hochqualitativ komprimieren. Ein lowcut ist mir dabei noch nie untergekommen.
    Aber schon bezeichnend, dass du deine letzten Erfahrungen mit dem Medium vor 8 Jahren gemacht hast und trotzdem drüber lästerst ;)

  19. 19 kapsler hauser 11. August 2008 um 17:25 Uhr

    also ich hab das teil jetzt da und probier mal aus. dann sag ich was ich davon halte. :)

  20. 20 rude raver 11. August 2008 um 18:13 Uhr

    ja früher war alles schlechter!

  21. 21 plemo 11. August 2008 um 19:08 Uhr

    hey scheckkarte. ich bin begeistert. sowas ähnliches wollte ich auch grad loswerden.

    was soll den das mit den platten? seit wann klingen die besser? die cutter haben in erster linie damit zu tun die frequenz und pegelmäßigen einschränkungen halbwegs der musik zuggeschnitten in den griff zu bekommen. leute, macht euch schlau. ne platte klingt vielleicht schöner, aber technisch gesehen niemals besser.

  22. 22 plus 11. August 2008 um 20:20 Uhr

    Musik hat einfach viel mit Gefühl zu tun. Die einen haben lieber das Gefühl von Vinyl, die anderen brauchen kein Gefühl bei MP3s, und wieder andere mögen das Quitschen frisch ausgepackter Jewelcases…so wird jeder mit seinem Medium glücklich, nur Hardcore-Audiophile werden’s nie :D

  23. 23 kapsler hauser 11. August 2008 um 21:05 Uhr

    ich denk: is das set geil, is egal ob vinyl oder mp3

  24. 24 plemo 11. August 2008 um 21:28 Uhr

    Torsun du hast natürlich recht.

    @ plus
    meinst du diese typen die sich heilerde in beuteln auf ihre hifianlage legen? doch, ich glaube die werden glücklich beim geld ausgeben. das ist eh der größte quatsch. aber lustige typen in lustigen läden.
    und, seit wann hat musik was mit gefühl zu tun? ;)
    frag mal den kleinen indischen superjungen der extreme hochbegabungen in mathe, naturwissenschaften und musik hat. ich frag mich immer ob leute mit dieser kombi nur perfekt nachspielen, oder on sie so derbe integrieren daß gefühl für sie eine mit noten- und zeitwerten erklährbahre begebenheit ist.

  25. 25 rampue 11. August 2008 um 21:44 Uhr
  26. 26 rampue 11. August 2008 um 21:45 Uhr

    also:
    musik über eine anlage zuhören wo eine box 4000,- ,der verstärker 10000,usw kostet ist wirklich ein genuss der seines gleichen sucht.
    allerdings wenn der song scheisse ist macht das auch keinen spaß ;)
    ich höre meine lieblings songs gerne auch über laptop boxen….aber mit einen guten klang ists doch noch ein wenig mehr genuss….

    aber es stimmt was torsun sagt.mixen kann heute jeder (computerprogramme machens möglich)…aber die richtigen tracks aneinander zureihen…die richtigen stellen zuerwischen…das ist kunst….und da ist der klang auch zweitrangig (außer es ist kein bass da bei elektronischer musik ;) )

    fürn anfang tuts das behringer teil auch…torsun ist ja kein profi dj…jeder fängt mal klein an.
    man muss sich nicht das luxus angelequipment kaufen wenn man noch nie zuvor geangelt hat,oder?
    gruß

  27. 27 rampue 11. August 2008 um 21:48 Uhr

    huch sorry…..ausversehen doppelt :D

  28. 28 plemo 11. August 2008 um 22:26 Uhr

    behringer ist einfach ein unternehmen das anderen entwocklern die ideen klaut. sie in china und anderen löndern extrem billig produzieren lässt und damit guten firmen die möglichkeit nimmt gerechte preise zu machen. so zwingen sie z.B. mackie dazu höhere preise zu nehmen als sie es eigentlich gern würden. behringer hat in den letzten 15 jahren sehr stark dazu beigtragen das entwicklungen nicht zuende gedacht werden konnten weil sie den wettberwerb zu derbe angfacht haben. ausserdem hatte behringer mal ne derbe klage wegen kinderarbeit am laufen. ausserdem verarbeiten sie billigste materilien. ich hatte selber mal einen mixer, der fing einfach so an zu brennen. ich habe den sogar noch hier, weil ich das so faszinierend finde. man darf das einfach nicht unterstützen. ich freu mich endlich hier mal die gelegenheit zu haben das raus zu lassen.
    es gibt sooooooo viel andere tolle sachen die nicht viel teurer sind. dafür aber zuverlässig. ich will auch kein spassverderber sein. und wenn ich dich mal besuche torsun, dann drehe ich da auch gern mal dran rum.
    :) zum geburtstag sammeln wir dann für was richtiges. wer macht mit?

  29. 29 rampue 11. August 2008 um 22:30 Uhr

    jo bin dabei :D

    p.s. torsun…..hast nochmal die woche zeit? dann bring ich dir nochmal tracks vorbei.bin noch bis mittwoch abend in berlin.

  30. 30 rude raver 12. August 2008 um 11:47 Uhr

    der grosse vorteil an mp3 zum auflegen ist natürlich das es kein geld kostet und damit praktisch jeder die gelegenheit hat ein guten mix zu machen. vorausgesetz natürlich jemand besitzt einen computer.

  31. 31 plemo 12. August 2008 um 13:53 Uhr

    für mp3 kein geld zu bezahlen ist ok. wer aber damit auflegt und dafür geld bekommt ist einfach vollarsch.

  32. 32 plemo 12. August 2008 um 13:55 Uhr

    außer natürlich man legt nur eigene und files von freuden auf.
    ist eh irgendwie auch geil. dafür brauchte man sonst duplates.

  33. 33 rampue 12. August 2008 um 15:40 Uhr

    wenn wir jetzt noch zum thema wursthaare kommen wird das der eintrag mit den meisten kommentaren hahah :D

  34. 34 rude raver 12. August 2008 um 17:27 Uhr

    kommt auf den geld betrag an. aber es gibt ja leute bei denen faengt sich bereichern schon an wenn man nach ner party 5 euro kriegt.

  35. 35 plemo 12. August 2008 um 17:51 Uhr

    an der stelle kann ich nichts mehr hinzufügen. da muss ich dir einfach recht geben. die diskussion hat aber viel spas gemacht. und das alles in torsuns blog. naja, macht ja auch traffic. :)
    ich muss dieses Thema mel in meinem blog hanz ausführlich durchnudeln.

  36. 36 mtdf 12. August 2008 um 18:25 Uhr

    ich will zum thema mixen noch eine kleine geschichte loswerden, die aber leider nichts mit wursthaaren zu tun hat, aber das ganze schön illustriert.

    an einer party traf ich mal nacheinander zwei djs die auch manchmal als team zusammen auflegen. im verlaufe unserer gespräche redeten wir auch über djing und mischen.

    dj nr. 1: „es ist scheissegal was du auflegst, hauptsache gut gemischt“

    dj nr. 2 (ca. 20 minuten später): „es ist scheissegal, wie die übergänge sind, hauptsache gute tracks“

    die geschichte ist wirklich wahr. und ich weiss bis heute nicht, wem ich glauben soll. darum hab ich mich für schlechtgemischte scheissmusik entschieden.

    das problem ist bei der geilheit des sets, die ich wie torsun auch das wichtigste finde, dass schwer zu sagen ist, wer über diese richtet. die mehrheit, man selbst, der liebe gott? ich hatte schon in meinen augen geile sets, die kein schwein interessierten und schlechte sets, die als superduper weitererzählt wurden. und alle anderen möglichen kombinationen. ist ähnlich wie bei konzerten.

    @plemo: es gibt millionen von blogs, die mp3s umsonst anbieten. und ich wäre ja blöd, würde ich das angebot nicht annehmen. abgesehen davon begrüssen die artists in der regel diese promotion und wenn die blogs mal übers ziel hinausschiessen, werden die files nach reklamation gelöscht. als ganz so unfair wie du es darstellst ist es nicht, gratisfiles zu nutzen und geld zu nehmen. die bezahlte zeit, während derer man am pult steht und die files spielt, ist auch nicht der löwenanteil der mit der musik zugebrachten zeit, ich glaube nicht einmal bei djs, die jedes wochenende auflegen.

  37. 37 scheckkartenpunk 12. August 2008 um 19:28 Uhr

    ich hab mich für toptunes und spitzenmixing entschieden. dann muß ich beim auflegen schon mal keinen ansprüchen genügen.

    ich kaufe i.d.r. mp3s wenn es sie denn zu kaufen gibt. das geb ich den künstlern dann schon gerne. die leben ja auch nicht außerhalb der verhältnisse. nur wenn es dann nur 192er gibt könnte ich kotzen.

  38. 38 plemo 13. August 2008 um 4:07 Uhr

    @ mtdf:
    ich meinte was ganz anderes, das weißt du doch auch. wir alle sind doch sehr ausgiebig mit dem freien zur verfügung stelen von material. unser labelcheff freut sich da manchmal nicht sooooo sehr drüber. mein gemecker richtet sich vor allem gegen jene menschen die sich mp3s sucken weil sie glauben das das irgendwie die coolere art ist, und bezahlen ist eh fürn arsch. wenn man das bezahlen mal im verhältnis sieht, sind 99 cent bei itunes für einen titel auch echt viel, wenn man mal überlegt das bei ner 7″ mit fünf DM früher auch viel mehr parteien dran mitverdienen mussten. trotzdem tut der euro ja nicht sooo weh. ich sehe das eher als investition. wenn man vor jedem clubset so 4 – 5 neue tracks „kauft“. dazu kommen natürlich auch viele gratisteile die man ja an vielen stellen, als promo oder wie auch immer, hinterhergeworfen bekommt.

  39. 39 kapsler hauser 13. August 2008 um 20:06 Uhr

    also ich werd jetzt auch immer wieder neue tracks kaufen. die audiolithsachen wiederum bekomm ich ja in der regel sowieso für kostnix…

  40. 40 mtdf 14. August 2008 um 4:44 Uhr

    @plemo

    ja, aber die unterscheidung zwischen leuten die geld verdienen mit geklauten oder „geklauten“ files und denen die das nur zu hause hören finde ich etwas sinnlos von wegen die einen sind ärsche die anderen nicht. darauf hab ich mich bezogen. das loch in der kasse der bands und labels wird nicht grösser, wenn jemand geld damit verdient. im gegenteil, das zeug wird so eher bekannt. für das problem halte ich aber trotzdem das klauen an sich, nicht ob danach damit geld verdient wird oder nicht.

    ich hab mir grad kürzlich ein beatport konto eingerichtet, was ich sehr nützlich finde, insbesondere für ältere sachen, wo die platten schon zerkratzt sind und die man nicht mehr einfach bekommt und für ganz neues zeug. mir geht’s inzwischen auch mehr um die bequemlichkeit. lieber den euro bezahlen und dann gibt’s gute qualität anstatt vor slsk zu vergammeln und irgendwelche raritäten oder schlecht encodeten mp3s zu suchen. ansonsten nutze ich wie gesagt sehr häufig musikblogs. man kriegt aber viereckige augen davon.

    schüs.

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