da hat wohl wer was falsch verstanden:

FREITAG, 04.01.2008
LIVE: EGOTRONIC
„Raven für Deutschland“ ist das Motto des Abends, die beiden Berliner Elektro-C64-Punks stellen ihr neues Album „Lustprinzip“ vor. Support: Mitropamusik, im Anschluß Party.

(von da)

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28 Antworten auf “da hat wohl wer was falsch verstanden:”


  1. 1 SoLi 28. November 2007 um 12:03 Uhr

    dann wäre der Name frustprinzip für die Platte besser

  2. 2 nonono 28. November 2007 um 12:11 Uhr

    Und hier wurde alles richtig verstanden?

    „Wie wäre es mit einer Antwort von Egotronic auf die Beschallung der Grünen Party mit ihrer Musik im Stile von “Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt”?“

    http://julia-seeliger.de/subjektiv-und-fur-erganzungen-offen-bdk-bericht/#comments

  3. 3 kt&f 28. November 2007 um 12:13 Uhr

    uff. ähm, ich kündige! ; )

  4. 4 kapsler hauser 28. November 2007 um 12:16 Uhr

    ich habs gelesen und fand es durchaus lustig, dass auf dem grünen parteitag „raven gegen deutschland“ und „die partei“ gespielt wurde.
    was soll ich denn bitte dazu sagen?
    dass ich nach wie vor nicht den grünen beitreten werde, dürfte wohl jedem klar sein…

  5. 5 kt&f 28. November 2007 um 12:23 Uhr

    ich finds auch lustig. aber raven für deutschland. hui hui. die schreiberIn dieses satzes sollten wir beim konzert öffentlich denunzieren und ne mia. cd an den kopf werfen.

  6. 6 kapsler hauser 28. November 2007 um 12:27 Uhr

    gute idee, aber wer besorgt die mia! cd? :D

  7. 7 kt&f 28. November 2007 um 12:41 Uhr

    schätzungsweise können wir der person vorher eine aus der linken brusttasche klauen.

  8. 8 kapsler hauser 28. November 2007 um 12:50 Uhr

    oder aus der rechten… :D

  9. 9 kt&f 28. November 2007 um 14:09 Uhr

    ich dachte eher an „nah am herzen“

  10. 10 scheckkartenpunk 28. November 2007 um 14:11 Uhr

    hahaha – dauern die shirts deshalb so lange, weil jetzt das motto geändert wurde?

  11. 11 Endi 28. November 2007 um 14:12 Uhr

    die gibts jetzt zum selberausfüllen. entweder gegen oder für. unentschlossene gehen leer aus.

  12. 12 saltzilein 28. November 2007 um 14:39 Uhr

    lasst doch das publikum abstimmen

  13. 13 pathosFM 28. November 2007 um 15:23 Uhr

    Endlich ist es raus. Torsun, kein Versteckspiel mehr. :)

  14. 14 Frechinchen "viellieber" Fercgel 28. November 2007 um 17:11 Uhr

    beim lesen lachte ich mich satt schlapp, bis es mir dann aufstieß, als ich sah, dass im januar mitropamusik als support(!) auf den plan treten wird. dieser junge man aus der provinz hat sich in der vergangenheit immer wieder als richtiger mann ausgezeichnet. „alle ladies hier im raum können sich als gefickt betrachten[…], es sei denn, sie haben nur eine titte“ ejakulierte es bei einem auftritt in chemnitz unter dem gejohle seiner freunde aus ihm heraus. sowas bleibt bei ihm 1zu1 und beim publikum wie so oft unbemerkt und im provinzmuff stecken, für mich aber bleibt es merkwürdig – vor allem auch – dass mitropamusik mit seinen bierfurzigen stimmungsmusik im januar 2006 (bei den letzten zuckungen von cantrelaxin) mit knarf in dresden spielen sollte – hatte er doch schon damals nichts außer „zarter melodien[…], dancefloorgefühl, elektro, deutsche texte“(presseinfo) zum diskurs beizutragen. unverständlich(naja eigentlich nicht wirklich), weshalb attributierungen wie „jung“, „elektro“ und „region“(mittlerweile ist mm wohl dresdner) vom kulturbetrieb zu kategorien – dem kleinsten gemeinsamen nenner – erhoben werden.

  15. 15 kapsler hauser 28. November 2007 um 18:18 Uhr

    hi frechinchen,
    es liegt nicht in unserer macht, wen die verschiedenen veranstalter hinzubuchen. mitropamusik ist mir bisher völlig unbekannt.
    ich werd morgen mal forschen.
    lg,
    torsun

  16. 16 Johnny Weltraum 28. November 2007 um 21:07 Uhr

    „Raven FÜR Deutschland?“ mit mitropamusik. Das wär für mich ganz klar ein Konzert zuviel. Ich kann euch ja die Texte ins englische transponieren und ihr versucht’s dann einfach mal anstatt „Raving against Germany!“
    „Be aware of us!
    Feel Antigerman Hass!
    We‘re raving from town to town,
    shooting the germans down!“

  17. 17 unknown 29. November 2007 um 1:39 Uhr

    das ist ein zitat vom ulkbär
    ich sach nur: „hallo hand!“

  18. 18 unknown 29. November 2007 um 1:40 Uhr

    und weiter:
    relativiert natürlich nix, macht nur schlauer…

  19. 19 kapsler hauser 29. November 2007 um 10:46 Uhr

    hey unknown,
    genau genommen ist das ein zitat von „der checker“ (ist vom selben macher wie der ulkbär) und macht es live so vorgetragen wirklich nicht besser.

  20. 20 mitropamusik 29. November 2007 um 11:19 Uhr

    der spruch kam im dezember 2005 bei einer benefitzshow gemeinsam mit mashgordon im AZ conni in dresden. damals fanden wir „den checker“ urst komisch. übrigens war das mein 3. auftritt, ist ein prollwitz, ok scheiße, ich hab mir nichts dabei gedacht.
    nachher bin ich dann zur rechenschaft gezogen worden und hab mich für icantrelaxin der zensur unterworfen..

    ich rave immer gegen rechts und der ganze proletenfacksexismus geht mir auch aufs tier, das ist der grund weshalb ich scooter lieber als deichkind mag :) und hey, leute, lacht ihr denn nie über euch selbst?

  21. 21 mitropamusik 29. November 2007 um 11:52 Uhr

    im übrigen stammt frau Frechinchen „viellieber“ Fercgel aus der selben provinz wie ich: karl-marx-stadt ;)

  22. 22 kapsler hauser 29. November 2007 um 12:35 Uhr

    hi mitropamusik,

    oja, sowas kommt mir bekannt vor. gab es doch mal kurz mecker, weil unsere erste single mit dem spruch startete „…auf dieser platte werden einige leute gefickt.“, welcher als anspielung auf die atitüde der ganzen schrägen berliner rapper gedacht war. danach folgte ein lied, das eher uncoolness zum thema hatte.
    absurderweise starteten wir eine zeitlang jedes konzert mit diesem sample und lied, aber zu ärger kam es erst, als es mal jemand in einem diss-text aufschrieb. dann regten sich sogar leute auf, die auf mehreren konzerten waren und das zitat somit längst kennen mussten.

    so schnell geht das manchmal mit dem abstempeln.
    grüsse,
    torsun

  23. 23 frechinchen viellieber 29. November 2007 um 16:50 Uhr

    es liegt durchaus in meiner vorstellungskraft, dass der spruch zusätzlich auch im az conni gekommen ist. das ist umso bemerkenswerter, erfährt doch der hämischste witz auch durchs mehrfache erzählen seine genese nicht zu einem besseren. immerhin gelingt es dir, mit dem bemühten hinterherschicken, dass es sich doch um eine „benefitzshow“ (sicherlich für frauen mit bedauernswerter weiße nur einer titte) gehandelt habe, dich als „raver gegen rechts“ zu labeln(„so schnell geht das manchmal mit dem abstempeln“).
    nun – und da mach ich mich doch im redundanten erklären glatt freiwillig zur idiotin – sind rechts und links überhaupt obsolete zuschreibungen, wie es einem – wenn man an musikerinnen wie peaches, deren bandmitglieder beim berlinfestival mit palituechern die bühne betraten, betrachtet; an globalisierungskritikerInnen die uncle sam die strippen der judao-amerikanischen weltpolitik ziehen lassen oder an all die friedensbewegten, die israelfahnen auf demos verbrennen, denkt – selbst in die augen schießen müßte. das ausgiebige marinieren darin wirkt daher leider umso spackiger.
    beim „dritten auftritt“(wer auf deiner seite durchzählt merkt dass es tatsächlich der 8. war – seis aber drum) kann einem vlt der plötzlich startende virenscanner oder die urlaubsbilderslideshow das abspielen der samples auf der bühne verleiden, den von dir geknüpften naturgesätzlichen zusammenhang des ablegens der mackerattitude von gig zu gig sehe ich dabei nicht. das von mitropamusik (dir) hervorgebrachte „eingeständnis“ ist wirklich bemerkenswert (und freut persönlich), aber mutmaßlich resultat aus falschesten schlüssen ( „hej leute lacht ihr denn nie über euch selbst“ ) . denn torsun bringt es unfreiwillig auf den point: (sexistische) späßchen bekommen m.e. ihre trennschärfe und das disktionsmoment vom „emanzipatorischen“ humor durch intention und kontextualität.
    spannend bleibt außerdem, welche „rechenschaft“ das denn gewesen sein soll und welche zensur du (mitropa) erfahren musstest.

    eure gespannte und interessierte

  24. 24 kapsler hauser 29. November 2007 um 17:47 Uhr

    hi frechinchen,

    da muss ich dir in doch in einigem recht geben. hatte ich doch erst nur gelesen, dass er sich für den dummen spruch entschuldigte. das mit der „zensur“ hatte ich dabei völlig überlesen.
    was denn da zensiert wurde, würde mich durchaus auch interessieren.

    beste grüsse,
    torsun

  25. 25 mitropamusik 30. November 2007 um 1:57 Uhr

    ich hab es unterlassen mich bei einem stooges-cover oben rum nackich zu machen. wäre zu viel männlichkeit gewesen..
    (wegen meines vollbarts)
    seis drum, frecheninchen (sind wir uns eigentlich schon mal begegnet? also du mir), lass uns in der heimat drüber reden, oder scheiß drauf, anarchie in germany! *drink*

    axel

  26. 26 Metrosexueller Sternefänger Raver 02. Dezember 2007 um 19:02 Uhr

    im gleichen schuppen tritt übrigens heute auch bass sultan hengzt auf, laut ankündigungstext: „LIVE: BASS SULTAN HENGZT 18.00h
    Der Berliner Rapper macht keine Lyrics für „möchtegern-Gangbanger“, sondern spiegelt die Berliner Straßenmentalität wider.“ dass die menschen die in diesem laden die ankündigungstexte fabrizieren anscheinend immer das gegenteil schreiben von dem was sie meinen. oder was auch immer.. verkehrte welt.
    auszug aus dem song „dumm fickt gut“ (übrigens, wen wunderts, featuring fler aka neue deutsche härte)

    „Du bist kein harter Rapper nicht mal ein Entertainer
    Du bist ein Metrosexueller Sternefänger Raver
    du bist ein schwuler Keck du trägst gerne Lippenstift
    Du bist der der beim Wichsen Männern auf die Lippen trift“#

    wem das nicht reicht …

    „Ich chill im Unterhemd Bitches werden dauernd feucht
    Mädel er ist impotent ich ficke deinen Bauernfreund“

    schein ja ein reizendes ambiente zu sein …

  27. 27 frechinchen viellieber 24. Dezember 2007 um 1:29 Uhr

    BASS SULTAN HENGZT (dessen name leider tatsächlich so witzig ist wie etwa eine selbstbezeichnung als „antideutsche breakcorespacken“ und man seiner identität zwanghaft aber vergeblich ein ironisches moment attestieren will) musste seine tour übrigens absagen. stimmbänderriss :) am selbstverständnis des clubs jenseits von gut ändert sich dadurch natürlich nichts.

  1. 1 halbwertszeit internet | spange Pingback am 11. Dezember 2007 um 20:20 Uhr
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